Thursday, December 8, 2022
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Das klerikale Regime zieht seine Kandidatur zum Menschenrechtsrat zurück

Clerical regime withdraws candidacy in Human Rights Council in fear of greater defeatMaryam Rajavi: „Das Mullah-Regime auch aus anderen internationalen Organisationen auszuschließen“

NWRI – In einem blamablen Rückzug hat das Mullah-Regime am Samstag, den 24. April bekanntgegeben, daß es seine Kandidatur zum Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zurückgezogen hat – Trotz der damit verbundenen Kosten für das iranische Volk.
Die Entscheidung ergeht, nachdem der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht, unlängst in Goebbels’scher Manier sein „Interesse an einer Mitgliedschaft“ als „internationale Bestätigung seines Engagements für die Menschenrechte“ behauptet hat.

Gestützt auf Länder, die selber die Menschenrechte verletzen oder seine Handelspartner sind, hatte das iranische Regime es fertiggebracht, sich selber als Kandidaten für das 47köpfige Gremium zu nominieren. Es bot verschiedenen Ländern riesige Bestechungssummen und lukrative Verträge an, um die notwendigen Stimmen zu erhalten.

Menschenrechtsorganisationen, Vertreter des Iranischen Widerstandes in Genf, New York und anderen Hauptstädten der Welt sowie Vereinigungen von Förderern des Widerstandes überall in der Welt haben in Zusammenarbeit mit vielen Mitgliedsstaaten der UNO viel dafür getan, um eine Mitgliedschaft des iranischen Regimes im Rat zu verhindern.

Der Rückzug erfolgte in den letzten Wochen vor der Wahl des Rates, nachdem das Regime eingesehen hatte, daß es in der UN-Vollversammlung, die diese Wahl durchführen wird, keine Mehrheit erhalten würde. Der Rückzug diente zur Vermeidung einer schweren Niederlage. Das Mullah-Regime gehörte zu den fünf Staaten, die, zur asiatischen Gruppe gehörend, für den Rat kandidierten. Die anderen vier Länder sind Malaysia, die Malediven, Qatar und Thailand.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran, interpretierte den unvermeidlichen Rückzug des Irans von einer Mitgliedschaft im Rat als Indiz seiner unüberwindlichen Isolation und seines Legitimitätsmangels auf der internationalen Bühne. „Die Zeit ist gekommen, das Mullah-Regime aus anderen internationalen Organisationen auszuschließen, besonders solchen, die sich den Menschenrechten und humanitären Zielen widmen“, sagte Frau Rajavi und fügte hinzu: „Das Regime repräsentiert nicht nur nicht das iranische Volk, es ist auch eine Schande für die Menschheit; es sollte von der internationalen Gemeinschaft isoliert werden, wegen seiner Grausamkeit gegen das eigene Volk, zu der Hinrichtungen und ein Massaker an 120.000 politischen Gefangenen gehören, wegen seiner Kriegstreiberei und des Exports des Terrorismus in die Region und die ganze Welt, und weil es überall auf der Welt unschuldige Menschen umbringt.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
24. April 2010