Saturday, January 28, 2023
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Der Höchste Führer des iranischen Regimes als „neuer Hitler“ bezeichnet

Freitag, den 2. Februar 2018, 2.32 Uhr

Von den Mitarbeitern des NWRI

NWRI – Der Höchste Führer des Iran, Ali Khamenei, ist „der neue Hitler des Nahen Ostens“ – so Kronprinz Muhammad bin Salman von Saudi-Arabien in einem Interview mit der „New York Times“.

Er sprach über die Hitler gegenüber an den Tag gelegte Beschwichtigungspolitik und sagte, Europa müsse sorgfältig darauf achten, dass es zu Ähnlichem gegenüber dem Iran nicht komme. Er sagte, es sei klar, dass die Beschwichtigung gegenüber Hitler nichts fruchtete; es bestehe die Gefahr, dass die Beschwichtigung gegenüber dem Iran zu einem ähnlichen Ergebnis führe.

Die beiden Situationen miteinander zu vergleichen, erscheint recht gewagt; man muss sich die Tatsachen genauer ansehen. Seit der iranischen Revolution von 1979 besteht die Ideologie des Regimes in der Annahme, die Revolution werde legitimerweise fortgesetzt. Die Ideologie der „Velayat-e faqih“, zu deutsch: der Herrschaft des Rechtsgelehrten, das ist die Weise, wie das Regime im Nahen Osten seine Anstiftung zum Terrorismus rechtfertigt.

Ali Khamenei ist der Höchste Führer des iranischen Regimes – dessen unbedingte Autorität.

Die Verfassung des Iran erklärt, daß der Höchste Führer berufen ist, die „schiitische“ Nation zu leiten; daher müssten alle Schiiten ihm gegenüber höchste Loyalität an den Tag legen.

Das hat dazu geführt, dass das Sektierertum zum Gebot der Verfassung wurde. Es folgten Spitzelzellen, Organisationen, die dem ‚Rechtswahrer’ untertan sind, sowie Milizen und andere bewaffnete Gruppen. Gegenwärtig sind über den Nahen Osten zahllose schiitische Milizen verteilt. Zu ihnen gehören, um nur einige wenige zu nennen, die Huthis im Jemen, die libanesische Hisbollah, die Schläferzellen in den Golfstaaten und die Truppen der Volks-Mobilisierung im Irak.

Es ist nicht zu leugnen, dass zwischen der totalitären Ideologie des iranischen Regimes und der Herrschaft des NS in Deutschland beträchtliche Ähnlichkeiten bestehen. Diese totalitären Regime haben keinen Respekt vor den internationalen Abkommen.

Der Nahe Osten befindet sich in einem chaotischen Zustand; die einzige Möglichkeit einer Rückkehr zu geordneten Verhältnissen besteht darin, dass man der totalitären Herrschaft im Iran ein Ende macht.

Viele leitende Politiker Europas zögern damit, dem Iran entgegenzutreten – aus Angst, sie könnten das Nuklearabkommen von 2015 gefährden. Doch dies Abkommen enthält viele Fehler und verdient keinen Schutz. Es kann die Welt in dem Zustand, in dem sie sich befindet, kaum schützen, denn es ignoriert, dass die Art, wie der Iran den Krieg schürt, die Bedrohung noch gefährlicher macht.

Das Handeln des Iran beruht auf gänzlicher Missachtung der Menschenrechte; seine Opfer zählen Millionen – nicht nur im Iran, sondern überall in der Region und darüber hinaus.

US-Präsident Trump hat die leitenden europäischen Politiker gewarnt: Wenn sie sich um die ernsten Mängel des Nuklearabkommens nicht kümmerten, so werde er es kündigen. Er machte sehr deutlich, dass darin die letzte Chance bestehe, das Abkommen zu retten. Er zählte eine Reihe der mit dem Abkommen verbundenen Probleme auf, darunter die Vorkehrungen des „Sonnenuntergangs“, die dem Abkommen den Zeitpunkt seines Erlöschens beifügen.

Ein anderes Problem, das ihn beschäftigt, ist die Frage der Inspektionen. Den Inspektoren wird kein unmittelbarer und bedingungsloser Zugang zu verdächtigen Anlagen gewährt; so gewinnt der Iran Zeit, um Beweismittel zu entfernen und illegitime Tätigkeit zu verdecken.