Saturday, November 26, 2022
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Der Iran wird 2019 einen großen Wandel erleben

Die landesweite Protestbewegung gegen das Regime im Jahr 2018 zeigt an, dass 2019 das Jahr eines großen Wandels im Iran sein wird, so steht es in einem neuen Bericht von Iran News Wire, mit einem sehr realen Potential für einen Sturz des Regimes.

Ende Dezember 2017 erschütterte eine massive Demonstration wegen der Freigabe eines Budget-Entwurfs mit Einschnitten für die Armen und eines gewachsenen Anteils zugunsten des Militärs die nordöstliche Stadt Maschad, aber innerhalb von 24 Stunden änderte sich der Tenor des Protests und die Menschen wandten sich gegen die Mullahs.

Die Bewegung gegen das Regime breitete sich schnell auf 142 Städte aus, wo verärgerte Iraner den obersten Führer Ali Khamenei und Präsident Hassan Rohani anprangerten und einen Regimewechsel forderten.

Das Regime ging dazu über, die Forderungen der iranischen Bevölkerung zu unterdrücken und entsandte seine Sicherheitskräfte, die Protestierende auf den Straßen niederschossen, Aktivisten einsperrten und folterten, aber sie konnten die Protestbewegung nicht stoppen. Seither ist sie gewachsen in allen Städten und Bereichen der Gesellschaft. Man würde seine liebe Not haben, einen Ort im Iran zu finden, der im Verlauf von 2018 keine regelmäßigen Proteste erlebt hat, sei’s von Arbeitern, Lehrern, Studenten, Basar-Händlern, Lastwagenfahrern, Rentnern, Angestellten, betrogenen Investoren oder vielen anderen.

Die anfänglichen Forderungen waren andere je nach dem Sektor, aber alle Protestierenden stimmen darin überein, dass das Regime unfähig ist, ihre Forderungen zu erfüllen und wenn es auch nur um minimale Bedürfnisse geht. Allein in diesem Jahr hat die Wirtschaftsleistung des Iran dramatisch abgenommen, mit einem Wertverlust des Rial um 70 % auf dem globalen Devisenmarkt. Grob ein Drittel der Bevölkerung ist von absoluter Armut betroffen. Nach Jahrzehnten der Korruption, der Ausplünderung, der Unterschlagungen und des Missmanagements wissen sie, dass es Zeit wird für das Regime, abzutreten.

Dieses Regime mag versuchen, eine starke Fassade zur Schau zu stellen, aber die Mullahs räumen in öffentlichen Erklärungen ihre Furcht davor ein, dass sie gestürzt werden. Sie wissen, dass sie nahezu am Ende sind.

Am 12. Dezember beschuldigte Khamenei die USA, zu versuchen, „mit Hilfe ihrer Sanktionen Streit und Bürgerkrieg hervorzurufen und Sicherheitsmaßnahmen entgegenzuwirken“, und behauptete zugleich, dass der Iranische Widerstand und die USA innerhalb des Iran in diesem Jahr eine Situation geschaffen hätten, aus der sie hofften, im nächsten Jahr Kapital zu schlagen.

Dies zeigt, dass er erschrocken ist wegen der fortgesetzten Proteste und verzweifelt versucht, irgendjemandem die Schuld für diese Proteste zu geben, nur nicht den wirklichen Verursachern: den Mullahs. Dies ist natürlich nichts Neues. Im August versuchte Rohani, die Proteste Ausländern in die Schuhe zu schieben, die auf den Iran „Druck ausübten“. Das alles zeigt, dass das Regime wahrhaftig keine Optionen mehr hat, deshalb wendet es sich dem zu, was es am besten kann: Terrorismus, Raketentests und Unterdrückung im Inland.

Niku Amini schreibt: „Unleugbar wird die Kraft, die das Regime in die Knie zwingt, die massive Welle der Proteste im Volk sein und die organisierte Erhebung der iranischen Bevölkerung. Die Proteste im Iran sind breit gestreuter geworden, zugleich vereinter und haben eine neue Tiefe bekommen, weil die Protestierenden beabsichtigen, das Regime niederzuringen“.