Thursday, December 1, 2022
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Die Kampagne des maximalen Drucks der USA auf das iranische Regime muss weitergehen

Am Ende von 2017 begann die Bevölkerung des Iran zu protestieren. Sie haben die korrumpierte Politik des Regimes, seine Einmischungen und Störmanöver in anderen Ländern angeprangert. Sie haben mehrfach das iranische Regime aufgefordert, sich auf heimische Probleme zu konzentrieren statt Konflikte im Ausland, besonders in Syrien und in Gaza, anzuheizen.

Die Proteste gehen weiter bis heute und die Menschen haben sichergestellt, dass das Regime weiß, dass sie weitergehen, bis das Regime in sich zusammenfällt.

Die Bevölkerung weiß, dass die Korrumpierung des Regimes große wirtschaftliche Unsicherheit geschaffen hat, und das ist einer der Gründe für die Proteste – besonders zu Anfang war das so.

Die wirtschaftlichen Probleme sind aber nichts im Vergleich zu den politischen Motivationen der Proteste und Demonstrationen gegen die Regierung. Die gewaltsame und frauenfeindliche Herrschaft unter dem Kleriker-Regime ist das, was im Vordergrund der Sorgen der Menschen steht und man hörte Rufe wie „Tod dem Diktator“. Sie haben auch klargemacht, dass nicht Amerika der Feind ist – es ist das Regime selber.

Neben der Brandmarkung des Regimes für seine Einmischungen im Ausland, prangern sie es auch an für die Unterdrückung zuhause, bei der man mit ansehen musste, wie im Laufe der Jahre Tausende von Iranern hingerichtet wurden, nur weil sie sich der brutalen Herrschaft der Mullahs widersetzt haben.

Die Störmanöver des Iran im Ausland sind etwas, das für die Region verheerend ist, weil das Regime versucht, die Kontrolle über große Gebiete zu erringen, so dass es sich seinen Korridor der militärischen und politischen Kontrolle durch den ganzen Vorderen Orient bis zum Mittelmeer aufbauen kann. Es hat Milliarden Dollar für diese Bemühungen abgezweigt und es finanziert ausgiebig die terroristische Hisbollah-Gruppe, um seine Ziele zu erreichen.

Diese Milliarden hätten einen langen Weg machen können zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen zuhause. Das Regime hat immer wieder bewiesen, dass seine regionalen Eroberungen Vorrang haben vor den Bedürfnissen des iranischen Volkes.

In großen Teilen wird die Vorgehensweise der USA bei ihrer Politik gegenüber dem Iran für die Zukunft bestimmend sein. Die derzeitige Administration unter Trump hat die Situation weiter vorangebracht als die vorherige Administration, aber es gibt noch eine Menge zu tun. Die Sanktionen hatten einen guten Start, aber das ist bei weitem nicht genug.

Trump hat geschworen, einen maximalen Druck auf das Regime auszuüben, aber es muss immer noch zu einem Ende der aggressiven Politik des Iran im Ausland kommen. Es ist entscheidend wichtig, dass man sich hinter das Volk im Iran stellt. Die USA haben die Möglichkeit, die Bewegung gegen die Regierung zu stärken, indem sie die regionalen Aktivitäten des Regimes in Frage stellen. Die USA haben genug Einfluss, um ihre Verbündeten in der Region davon zu überzeugen, dass sie sich ihren Bemühungen anschließen.

Die wichtigste Opposition gegen das iranische Regime hat die Vereinigten Staaten dazu aufgerufen und gesagt, dass internationale Unterstützung notwendig ist. Aber sie sagt auch entschieden, dass militärisches Handeln nicht die Konsequenz ist. Das Volk des Iran ist die Kraft hinter einem Regimewechsel und militärisches Eingreifen würde die Situation verschlechtern, weil es bedeutet, dass noch mehr iranisches Geld in die Konflikte fließt.