Saturday, November 26, 2022
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Erklärung der Vorsitzendes des Frauenausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran

  • Iranische Frauen kämpfen gegen Gewalt und Frauenfeindlichkeit und gegen das rückständige und inhumane klerikale Regime
  • Unter den aktuellen Umständen ist ein Auflehnen gegen die Zustände und ein Sturz des frauenfeindlichen Regimes eine historische Notwendigkeit

Frau Sarvnaz Chitsaz, die Vorsitzende des Frauenausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran, lobte die für Freiheit kämpfenden Frauen des Iran und sagte zum Jahrestag des internationalen Tages zum Ende der Gewalt gegenüber Frauen:“ Der Kampf für ein Ende der systematischen und institutionalisierten Gewalt gegen Frauen und die bestehenden verschiedenen Ungerechtigkeiten zur Erreichung gleicher und fundamentaler Rechte für iranische Frauen muß fortgesetzt werden, um das frauenfeindliche, rückständige und inhumane Regime zu stürzen.“

Sie rief alle Frauen, Mädchen, alle Studenten, Angestellten, Lehrerinnen und politische und für Menschenrechte einstehende Aktivisten auf, gemeinsam gegen die religiösen Faschisten zu kämpfen und Freiheit und Demokratie in den Iran zu bringen. Sie betonte, dass 1000 Frauen der PMOI im Gefängnis von Liberty sitzen und dass diese über drei Jahrzehnte gegen das Mullahregime gekämpft haben. Sie sind Symbole für den Widerstand für Freiheit und Gleichberechtigung und sie sind die besten Vorbilder für den Weg auf diesem Pfad.

Frau Chitsaz sagte:“ Die mittelalterliche Natur des Regimes stellt Frauen in die Reihe von Geisteskranken und Verrückten, sieht sie als zweitklassige Menschen an. Seit die Mullahs an der Macht sind, werden Frauen aus allen Bereichen des politischen und sozialen Lebens gedrängt und eine Ungleichbehandlung der Geschlechter wird in der Bildung (Frauen sind aus 77 Bildungszweigen ausgeschlossen), der Heirat, der Scheidung, dem Reise- und Familienrecht und im Jugendstrafrecht zementiert. Frauen werden von professionellen Arbeitsstätten ausgeschlossen, unter falschen Anschuldigungen entlassen und dazu gezwungen, zu Hause zu bleiben.“

Weitere rückständige Methoden, wie die Kleidungsvorschriften und diverse Pläne wie „der Plan des Anstandes“ oder „Erlaube Tugend und Vermeide Laster“, sowie brutale Bestrafungen wie Steinigungen zeigen, dass das Regime die schlimmste Art einer kulturellen Unterdrückung der Frau durchsetzt. Hinzu kommt, dass in einer unfaßbar großen Zahl Zehntausende Frauen der PMOI für ihren Wunsch nach Freiheit gefoltert, hingerichtet und verhaftet wurden. Daher ist der Iran für iranische Frauen in Wahrheit das größte Gefängnis der Welt.

Die Vorsitzende des Frauenausschusses sagte weiter:“ Das Establishment des velayat-e faqih hat durch verschiedene repressive Maßnahmen zum einen die Hälfte des iranischen Volkes neutralisiert und es hat auf der anderen Seite eine Atmosphäre der Angst und des Terrors in der Gesellschaft geschaffen, um einen großen Wutausbruch des Volkes zu vermeiden.

Doch die iranischen Frauen, die Seite an Seite mit ihren männlichen Mitstreitern kämpfen, vor allem in den organisierten Gruppen, werden sich weiterhin gegen die Sklavengesetze und die Unterdrückung zur Wehr setzen und sie werden Freiheit und Gleichberechtigung in einer demokratischen Gesellschaft voran treiben. Diese große Anzahl der Frauen in der PMOI, die aus allen Teilen der Bevölkerung und aus allen Städten des Iran kommen, zahlt einen sehr hohen Preis und nicht nur sie, auch diejenigen, die Kontakt zu ihnen haben, ihre Freunde und Familienangehörigen.

Frau Chitsaz sagte:“ Das klerikale Regime befindet sich nun am Rande des Zusammenbruchs, es versinkt mehr und mehr in einem Strudel stärker werdender Krisen und daher verschärft es seine Repressalien und brutalen Maßnahmen in der ganzen Nation. Deshalb ist besonders jetzt der Aufstand der Frauen zum Sturz des Regimes mehr denn je eine Pflicht der iranischen Frauen, sie müssen den größten Feind unser Nation ein für allemal besiegen, es ist eine historische Notwendigkeit.

Frauenausschuss des Nationalen Widerstandsrates Iran

25. November 2012