Tuesday, February 7, 2023
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Heftige Sturzflut in Shiraz mit mindestens 17 Toten

Am Montag ereignete sich eine Flutkatastrophe im Iran mit ungekanntem Ausmaß. Eine Sturzflut überschwemmte die historische Altstadt von Shiraz im südlichen Zentrum des Landes. Mindestens 17 Menschen kamen dabei um.

Laut der Nachrichtenagentur ISNA sagte der Chef der Gerichtsmedizin in der Provinz Fars Said Gholamzadeh: ein Mädchen, drei Jungen, sieben Frauen und sechs Männer seien verstorben.

Am Morgen begannen starke Regenfälle und eine der Hauptdurchgangsstraßen der Stadt bildete das Eingangstor für die Flut, die Hunderte Autos wegschwemmte. Shiraz ist die Hauptstadt der Provinz Fars.

 

  1. März 2019. Meldungen aus dem #Iran lassen darauf schließen, dass mindestens 17 Menschen getötet wurden und Dutzende verletzt infolge heftiger Regenfälle und einer zerstörerischen Flut in der Stadt #Shiraz im südlichen Zentrum des Iran.

Die Flut hat auch den historischen Vakil Basar betroffen. Ein Sprecher der Feuerwehr in Shiraz erklärte, der Wasserstand könne sich noch erhöhen und es könnten viele Wohn- und Geschäftsgebäude überflutet werden. Überschwemmungen im Norden des Landes führen schon seit dem 22. März zu vielen Krisen vor Ort. Diese Überschwemmungen treffen den Iran zu einem Zeitpunkt, wo Schulen und Ämter wegen der Neujahrsferien zu Noruz geschlossen sind. Gleichzeitig reisen aber viele Leute auf den Straßen und können weggeschwemmt werden. Neueste Meldungen betreffen den Alarm wegen der Autobahn Teheran – Ghom, weil auch dort Starkregen das Gebiet  verheeren. Es wurde ein Deich überschwemmt und das Wasser ist darüber geflossen.

  • USA sagen, der Iran sei geneigt, die Arbeit an Atomwaffen wieder aufzunehmen

Das Wall Street Journal: Die Einheit im Verteidigungsministerium des Iran, die verantwortlich ist für die Entwicklung von Atomwaffen, ist geneigt, die Arbeit wieder zu beginnen und sie benutzt Scheinfirmen, um Material von Russland und China zu kaufen, die benutzt werden können, um das Bombenprogramm zu reaktivieren, gaben US Politiker am Freitag an. Die Trump Administration hat sogleich auf diese Vorwürfe reagiert und mehr als ein Dutzend iranischer Politiker, Wissenschaftler und mutmaßliche Scheinfirmen sanktioniert, die verbunden sind mit der in Teheran ansässigen Organisation für Innovation bei der Verteidigung oder SPND, wie sie nach der Abkürzung in Farsi genannt wird.

  • Pompeo ermahnt den Libanon, sich von dem „dunklen” Iran und der Hisbollah zu lösen

AFP: US Außenminister Mike Pompeo hat am Freitag den Libanon ermahnt, sich für eine Seite zu entscheiden. Er besuchte das Land bei einer Rundreise in der Region, um eine geeinte Front gegen den Iran aufzubauen. Besonders zeigte er sich besorgt über die Rolle der Hisbollah, der vom Iran unterstützten schiitischen Bewegung, die US Sanktionen unterliegt, aber drei Kabinettsposten im Libanon innehat. Pompeo kam aus Israel, einen Tag nachdem er als erster hochrangiger amerikanischer Politiker mit dem israelischen Premierminister die Klagemauer besucht hatte.

  • Den Iran im Blick: USA schließen mit Oman einen Vertrag in Bezug auf einen strategischen Hafen ab

Reuters: Die Vereinigten Staaten haben am Sonntag mit Oman einen Vertrag in Bezug auf einen strategischen Hafen abgeschlossen, der laut US Politikern dem US Militär einen besseren Zugang in die Golfregion erlaubt und den Bedarf verringert, die Straße von Hormus zu benutzen, die Meerenge vor dem Iran. Die US Botschaft in Oman erklärte dazu offiziell, dass die Vereinbarung den USA Zugang zu Einrichtungen und Häfen in Duqm und in Salalah gewährleistet und „die Verpflichtungen beider Länder bestätigt, wechselseitigen Sicherheitszielen gerecht zu werden“.

  • Brian Hook zu Asharq Al-Awsat: Sanktionen beeinträchtigen Irans Möglichkeiten zur Finanzierung von Terrorismus

Asharq Al-Awsat: Seit der Bekanntgabe des Rückzugs aus dem iranischen Atomvertrag im Mai letzten Jahres haben die Vereinigten Staaten versucht, den Griff auf Teherans Einkommensquellen zu straffen, um es davon abzubringen, für seine feindlichen Aktivitäten und die Finanzierung von Terrorismus in der Region Geld auszugeben. Die Administration zieht derzeit in Erwägung, das Corps der Revolutionsgarden im Iran (IRGC) und die Qods Armee als terroristische Organisationen einzustufen, aber es gibt Befürchtungen, dass sich das auf die US Truppen im Irak auswirkt,

  • Frankreich sperrt die iranische Mahan Air aus, weil sie Waffen und Truppen nach Syrien und an andere Orte transportiert

Reuters: Frankreich hat Flüge der iranischen Mahan Air in das und aus dem Land verboten mit der Begründung, dass sie militärisches Gerät und Mannschaften nach Syrien und in andere Kriegsgebiete im Vorderen Orient transportiere, das gaben Diplomaten am Montag bekannt, nachdem von den USA starker Druck auf Paris ausgeübt wurde, tätig zu werden. Die Entscheidung, die Erlaubnis für Mahan, in Frankreich zu fliegen, zu widerrufen, wurde getroffen, nachdem Deutschland im Januar die Fluglinie ausgesperrt hatte.

  • Mandat des UN Berichterstatters über die Menschenrechte im Iran wurde verlängert

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) hat das Mandat seines Sonderberichterstatters über die Situation der Menschenrechte im Iran um ein weiteres Jahr verlängert. In einer Sitzung am 22. März haben die Repräsentanten von 22 Regierungen für eine Resolution zur Verlängerung des Mandats von Rehman gestimmt. Es gab sieben Gegenstimmen (Afghanistan, China, Kuba, Eritrea, Indien, der Irak und Pakistan) und 18 Enthaltungen.

  • Familie von politischen Gefangenen im Iran wird obdachlos, weil der Staat das Eigentum beschlagnahmt

Die  Familie von zwei politischen Gefangenen steht vor der Obdachlosigkeit, nachdem sie davon unterrichtet worden ist, dass ihr Haus und das verbleibende Eigentum vom iranischen Regime beschlagnahmt worden ist.

Fatemeh Mossana und Hassan Sadeqi waren Unterstützer der Organisation der Volksmudschahedin des Iran, bevor sie heirateten und in den 1980ern beide ins Gefängnis kamen.

  • Friedlicher Arbeiteraktivist in 10minütigem Verfahren zu Gefängnis verurteilt

Der Arbeiteraktivist As’ad Behnam Ebrahimzadeh wurde zu sechs Jahren Gefängnis und dem Abschreiben von drei Büchern mit der Hand verurteilt für die Teilnahme an friedlichen Aktivitäten, darunter dem Besuch von Protesten der Arbeiter der Zuckermühle im Südwesten des Iran.

  • Häfen des Oman geben US Marine mehr Kontrolle über den strategischen Wasserweg vor dem Iran

The Wall Street Journal: Die USA haben mit dem Oman ein Abkommen unterzeichnet, das ihrer Marine Zugang zu zwei arabischen Seehäfen gibt, was amerikanischen Kriegsschiffen und Flugzeugträgern erlaubt, mehr Kontrolle über den bedrohten strategischen internationalen Wasserweg in der Nähe des Iran zu bekommen. Die omanischen Häfen Duqm und Salalah liegen direkt vor der Straße von Hormus, eine enge Durchfahrt, durch die ein Fünftel der Menge des Ölhandels der Welt den Persischen Golf verlässt. Es heißt oft, dass Teheran den Kanal als Vergeltung für die US Sanktionen blockieren könnte, die seine Wirtschaft beeinträchtigen.

  • USA bereit, neue Sanktionen gegen die Hisbollah zu verhängen, wenn nötig

The Daily Star: US Außenminister Mike Pompeo erklärte in einem Interview mit dem Nachrichtenkanal MTV am Samstag, dass sein Land alle „friedlichen Mittel”, die es gibt, einsetzt, darunter die Verhängung neuer Sanktionen, um den Einfluss der Hisbollah im Libanon zu verringern.

  • Der Iran verbietet, Persönlichkeiten, Spenden für Flutopfer zu sammeln

Der stellvertretende Generalstaatsanwalt des iranischen Regimes hat bekannt gegeben, dass das Sammeln von Geld durch berühmte Leute für die Flutopfer im Iran „verboten ist“ und warnte, dass jedes Bankkonto, das für diesen Zweck eröffnet werde, gesperrt würde. Javid Javidnia teilte dem Nachrichtendienst der Justiz am 24. März mit, dass bisher 60 Konten eröffnet worden seien und einige davon seien schon gesperrt worden. Einer anderen Nachrichtenseite gegenüber äußerte er, dass jegliches Spendensammeln durch Personen und Organisationen über die Gesellschaft des Roten Halbmondes oder das offizielle Hilfskomitee laufen müsse.