
Hinrichtung von neun Gefangenen, darunter eine Frau, in den Gefängnissen Ghezel Hesar, Adel Abad und Lakan
Internationaler Aufruf zu dringenden Maßnahmen zur Rettung des Lebens zum Tode Verurteilter
In den letzten drei Tagen haben Khameneis Henker in den Gefängnissen Ghezel Hesar, Adel Abad (Shiraz) und Lakan (Rasht) neun Gefangene gehängt, darunter eine Frau.
Heute, am Sonntag, dem 21. Juli, wurden vier Gefangene namens Davood Barahoui, Saeed Mohammadpour, Mehdi Ali Akbari und ein weiterer Gefangener im Ghezel Hesar Gefängnis in Karaj gehängt. Davood Barahoui, ein 47-jähriger belutschischer Landsmann, saß seit 2018 im Gefängnis.
Am Samstag, dem 20. Juli, wurden Mansour Tavakoli, Hamed Shekasteh, Mohsen Ostovari und eine Gefangene namens „Mahmoudinia“ im Adel Abad Gefängnis in Shiraz hingerichtet. Am Freitag, dem 19. Juli, wurde ein weiterer Gefangener namens Taher Sadeghi im Lakan Gefängnis in Rasht hingerichtet.
Die jüngsten Aktionen der Stellvertretergruppen des Regimes und der Söldner der IRGC in der Region sowie die neuerliche Beschleunigung der Tötungs- und Hinrichtungsmaschinerie nach den Präsidentschaftswahlen zeigen einmal mehr, dass die Hauptbestandteile der Politik Khameneis – wie die interne Unterdrückung, das Atomwaffenprojekt, die Kriegstreiberei und der Export von Terrorismus, die für das Überleben des Regimes notwendig sind – nicht nur unverändert bleiben, sondern sich sogar noch verstärken.
Der iranische Widerstand ruft den UN-Menschenrechtsrat, den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, den Sonderberichterstatter für den Iran und andere Menschenrechtsaktivisten erneut dazu auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben der zum Tode Verurteilten, insbesondere der politischen Gefangenen, zu retten. Er fordert außerdem, dass der Fall der Menschenrechtsverletzungen des im Iran herrschenden religiösen Faschismus an den UN-Sicherheitsrat verwiesen und seine Führer vor Gericht gestellt werden.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
21. Juli 2024
