Sunday, December 4, 2022
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Hochrangiger EU Mitarbeiter: Atomanlage des Regimes in Qom nicht für friedliche Nutzung geeignet

 NWRI – Eine vor kurzem durchgeführte Inspektion durch die internationale Atiomenergiebehörde (IAEA) in der Nuklearanlage bei Qom hat den Verdacht erhärtet, dass sie als Teil eines geheimen militärischen Atomprogramms benutzt wird. Das sagten Diplomaten am Donnerstag gegenüber Associated Press (AP).

Einer der Diplomaten – ein hochrangiger Mitarbeiter der EU – sagte, dass die Halle zu klein ist, um dort Zehntausende von Zentrifugen einzusetzen, die für die friedliche Nutzung Urananreicherung nötig sind, aber groß genug ist, um fortschrittliche Maschinen einzusetzen, die waffenfähiges Uran hertellen, welches für ein nukleares Militärprogramm benötigt würden.

Die Diplomaten sagten am Donnerstag, dass das iranische Regime mit dem Bau der Anlage in der Nähe von Qom im Jahre 2002 begonnen habe und dann 2 Jahre lang eine Pause einlegte, bis 2006 der Bau fortgesetzt wurde.

Die unterirdischen Anlagen in der Nähe von Qom wurden zuerst auf einer Pressekonferenz des iranischen Widerstandes in Paris am 20. Dezember 2005 veröffentlicht. Herr Mohammad Mohadessin, der Vorsitzende des auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran veröffentlichte die Informationen über unterirdische Anlagen und zeigte Tunnel und Installationen des Nuklearprogramms des Regimes. Er sagte: „Der erste Komplex befindet sich in der Nähe von Qom bei einem Salzsee. Er besteht aus verschiedenen Tunnelsystemen und unterirdischen Gebäuden. Der Bau der Anlage begann im Jahr 2000.

Es wurde auch in der Konferenz gesagt, dass diese Tunnelsysteme dazu dienen, die Nuklearanlagen, Laboratorien und Werkstätten zu verstecken und verschiedene Unterabteilungen des Raketenprogramms des Regimes zu verdecken, besonders die Raketenforschung und die Kommandozentren.
 
Der iranische Widerstand informierte die IAEA über die Details der Anlage und rief zu einer Inspektion auf, um die Details zu überprüfen. Leider wurde aufgrund der Politik, die der Generalsekretär der IAEA zur Zeit einschlägt, diesen Daten und Fakten keine Beachtung geschenkt.