StartNachrichtenMenschenrechteVerurteilung eines politischen Gefangenen im Shayban Gefängnis in Ahwas zum Tode

Verurteilung eines politischen Gefangenen im Shayban Gefängnis in Ahwas zum Tode

Tod eines Gefangenen wegen des Fehlens medizinischer Versorgung im Qezel Hesar Gefängnis und Selbstmord eines Gefangenen, der zur Amputation seiner Finger verurteilt worden war, in Urmia Internationaler Aufruf zum dringend erforderlichen Handeln, um Gefangene im Todestrakt zu retten und das Regime dazu zu zwingen, Gefangenen medizinische Behandlung zukommen zu lassen

Die Justiz des Mullah Regimes hat den 23jährigen politischen Gefangenen Seyyed Malek Mousavi, der im Gefängnis von Ahwas einsitzt, zum Tode verurteilt wegen des Vorwurfs, Krieg und Rebellion anzufangen mit dem Angriff auf das Shavir Basidsch Zentrum und dem Legen von Feuer dort. Er stammt aus dem Bezirk Karkeh und wurde im Mai 2021 verhaftet. Nach mehreren Monaten der Folter und einem erzwungenen Geständnis hat der Zweig 2 des Revolutionsgerichts in Dezful ihn zum Tode verurteilt. Abbas Khasradschi, der mit ihm verhaftet worden war, wurde zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt.

Ein weiterer politischer Gefangener im gleichen Gefängnis mit dem Namen Ayyub Ghaibipur ist in einem sehr ernsten Gesundheitszustand und sein Leben ist in Gefahr. Ayyub wurde im November 2022 in Ahwas verhaftet und zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach Monaten mit schweren Schmerzen und Vernachlässigung durch die Gefängniswärter bekam er eine schwere Ansteckung und wiederum Schmerzen.

Am 5. Januar 2024 wurde er operiert. Die kriminellen Gefängniswärter brachten ihn eine Woche nach der Operation ins Gefängnis zurück, ohne dass der Heilungsprozess beendet war. Dort verschlimmerte sich sein Gesundheitszustand, weil ihm kein Zugang zu medizinischen Einrichtungen gewährt wurde und die Gefängniswärter das nicht weiter kümmerte.

Opfer eines weiteren Verbrechens wurde am 16. Januar Khasmorad Saidi, ein Gefangener aus Koudasht in Luristan, der zum Tode verurteilt worden war. Er starb im Qezel Hesar Gefängnis wegen des Fehlens medizinischer Hilfe und der Verzögerung seiner Aufnahme im Krankenhaus. Gefängnisbeamte gaben bekannt, dass er an einem Herzanfall gestorben sei, aber laut Zeugen und Verwandten von ihm hätte er überlebt, wenn er eher ins Krankenhaus gebracht worden wäre.

Bei einem anderen schmerzlichen Vorfall am Mittwoch, dem 17. Januar, beging ein Gefangener mit dem Namen Amir Shahbazi, der nach sieben Jahren im Gefängnis wegen Diebstahl zur Amputation seiner Finger verurteilt worden war, in einer Einzelzelle des Gefängnisses in Urmia Selbstmord. Die Gefängniswärter hatten ihn am 16. Januar in Einzelhaft verlegt.

In einer Situation, wo das Mullah Regime aus Angst vor der Verstärkung der Volkserhebungen sich mehr als je zuvor auf Repression, Folter und Hinrichtungen verlegt hat, ruft der Iranische Widerstand einmal mehr zu dringend erforderlichen internationalen Maßnahmen auf, um das Leben der Gefangenen im Todestrakt zu retten, und zu einem Besuch einer internationalen Delegation zur Faktenermittlung in iranischen Gefängnissen, die sich mit Gefangenen treffen kann, und ferner das Regime zu zwingen, Gefangenen medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Der Fall dieses Regimes mit Folter und Hinrichtung sollte dem UNO-Sicherheitsrat und seinen Leitern übergeben werden und seiner Führer, besonders Ali Khamenei, Ebrahim Raisi und Gholamhossein Eje’i sollten vor Gericht gestellt werden für vier Jahrzehnte Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

19. Januar 2024