Wednesday, November 30, 2022
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Ibrahim Al-Jafaari – Außenminister des Irak oder eine Marionette des iranischen Regimes?

Nach der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA hat am Rande der Sitzung des Menschenrechtsrates in Genf Araghchi, Diplomat und Terrorist des iranischen Regimes, Ibrahim Jafari, der die Position des irakischen Außenministers bekleidet, zu der Mitgliedschaft des Irak im Menschenrechtsrat beglückwünscht. Dieser bekundete in seiner Antwort seine Loyalität dem Regime der Mullahs gegenüber: „Regierung und Volk des Iran sind Opfer des Terrorismus, einschließlich des von den Mojahedin (PMOI/MEK) ausgeübten. Weiterhin wird sich der Irak gegen die politischen Schachzüge wenden, die in Sachen der Menschenrechte gegen den Iran gerichtet werden.“

Die wichtigste Mission, die Jafari in verschiedenen internationalen Foren – wie der Vollversammlung der Vereinten Nationen sowie deren Menschenrechtsrat, der Islamischen Konferenz, der Arabischen Liga &c. – betreibt, besteht darin, das iranische Regime zu verteidigen und die Annahme einer Resolution oder Entscheidung, die gegen das Regime und seine Agenten gerichtet wäre, zu verhindern oder zumindest mit einem negativen Votum zu kommentieren.

Die Mitgliedschaft des Irak, der von dem religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, besetzt ist, im Menschenrechtsrat, ist nichts als Verrat an den Menschenrechten; sie trägt nur zu dem Unrecht bei, das die Opfer der Menschenrechtsverletzungen zu erleiden haben. Die Justiz des Irak ist zum Spielball der Mullahs geworden; jeden Tag werden dort politisch motivierte Hinrichtungen durchgeführt. Genozid, erzwungene Umsiedlung, ethnische Säuberung, unter Kontrolle und auf Befehl des iranischen Regimes durchgeführt von Milizen und Regierungstruppen, sind überall im Land an der Tagesordnung.

Die irakische Regierung hat auf Geheiß des iranischen Regimes in zahlreichen Angriffen auf Ashraf und Liberty sowie einer achtjährigen Belagerung 177 Mitglieder der PMOI getötet und mit einem gewaltigen staatlichen Diebstahl den Verkauf bzw. Transport des Vermögens von Ashraf nach Liberty, das $600 Millionen wert war, verhindert. Der iranische Widerstand fordert die internationale Gemeinschaft, besonders die USA und die UNO, auf, als Bürgen von Sicherheit und Wohlergehen der Bewohner Ashrafs den Irak zur Rückgabe dieses Vermögens an die PMOI zu zwingen, damit diese die hohen Kosten aufbringen kann, die ihr Leben außerhalb des IRAK mit sich bringt.

Im vorigen bezeichneten die arabischen Medien Jafari als Repräsentanten des iranischen Regimes in der Arabischen Liga. Sie schrieben: „In seiner Rede verteidigte Jafari Hash al-Shaabi und die Hisbollah; er erklärte, wer sie des Terrorismus bezichtige, sei selbst ein Terrorist.“ (“Al-Arabiyah“ am 19. März 2016) Dieselben Quellen schrieben im September 2016, Ibrahim al-Jaafari habe iranische Geheimagenten in irakische Botschaften aufgenommen, darunter 48 Personen in die irakischen Botschaften europäischer Länder.

Im Dezember 2015 nahm Jafari in Teheran an einer Tagung von Söldnern des Regimes teil, die unter dem Thema „Die Welt gegen Gewalttat und Extremismus“ stand; während einer Zusammenkunft mit einem Söldner sagte er im Ton eines Vernehmungsbeamten des Geheimdienstministeriums: „Daß sie jahrelang die Zusammenkunft von Mitgliedern der MEK mit ihren Verwandten verhinderten, zeigt die wahre Natur ihrer Führer.“ Er versprach für den Umzug der Familien nach Liberty volle Mitarbeit. Söldner von Al-Quds und Geheimdienstagenten wurden im Gewande von Verwandten zu psychologischer Folter an den Bewohnern nach Ashraf und Liberty entsandt.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
den 4. März 2017