Friday, February 3, 2023
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Intensive Feindseligkeit zwischen dem iranischen Regime und den demokratischen Kräften Iraks

Ashraf-attack-26-July-2009NCRI – Im Irak ist ein scharfer Konflikt zwischen Demokratie und Tyrannei entbrannt, sagte eine saudische Nachrichtenagentur in einer Analyse des politischen Klimas im Lande.
„Elaph“ erklärt, die Front liege zwischen einer irakisch-nationalistischen Gruppierung und einer anderen, die vornehmlich die Interessen des klerikalen iranischen Regimes vertrete.
Mit Bezug auf das Ergebnis der Parlamentswahlen im Irak vom vergangenen März sagte „Elaph“: „Heute kann jeder bezeugen, daß die Gruppierung des iranischen Regimes auf der einen und die des irakischen Nationalismus auf der anderen schon seit fünf Monaten nicht mehr miteinander gesprochen haben.

Die Wahlen haben stattgefunden, doch mit welchem Ergebnis? Was wurde aus der Bildung einer neuen Regierung? Es besteht ein ernsthafter Kriegszustand zwischen Demokratie und Tyrannei, zwischen den fortschrittlichen Kräften im Irak und dem iranischen Regime und der Handvoll seiner Handlanger im Irak.“

„Elaph“ äußerte sich abfällig zu Bemerkungen eines Mitglieds der Dawa-Partei des irakischen Premierministers, der gesagt hatte, Nouri al-Maliki würde den Rücktritt nur dann erwägen, wenn ihm versprochen würde, daß man ihn nicht verfolgen werde. Denn zugleich behauptete der Sprecher, alle Handlungen der irakischen Regierung seien legal gewesen.

„Wir haben in allen diesen Jahren die sogenannten gesetzlichen Handlungen dieser Regierung hinreichend deutlich erlebt,“ sagte „Elaph“ sarkastisch. „Das gilt besonders für die ‚gesetzlichen’ Handlungen im Lager Ashraf, am 28. und 29. Juli 2009, bei denen 11 Personen getötet, 130 verstümmelt, 370 schwer und weitere 1 000 leicht verletzt wurden,“ erklärte die Nachrichtenagentur mit Bezug auf den Angriff irakischer Truppen auf das Lager Ashraf, wo etwa 3 400 Mitglieder der iranischen Hauptopposition leben.

Ashraf-attack-26-July-2009„Wie kann dieser brutale Überfall – ein Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit – von Maliki und seinen Bataillonen als ‚gesetzliche Handlung’ angesehen werden, während der Rest der Welt ihn als barbarisches, grausames Verbrechen betrachtet, der Schande über die bringt, die ihn verübten? Und dies, ganz abgesehen von dem finanziellen Verlust, den der dem Lager auferlegte ‚Rechtszustand’ mit sich brachte, und der Plünderei, die mit dem Überfall verbunden war.“

„Elaph“ fügt hinzu: „Der Fall [des Angriffs auf Ashraf im Juli 2009] wird jetzt von einem spanischen Gericht untersucht. Darüber hinaus stellt die ungerechte, schon anderthalb Jahre andauernde Belagerung des Lagers mit der Präsenz von Agenten des iranischen Regimes am Eingang des Lagers, mit denen [die irakische Regierung] ‚vollkommen legal’ zusammenarbeitet und die in den vergangenen sieben Monaten mit 34 Lautsprechern die unbewaffneten Bewohner ganztägig gequält haben, ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.“

„Elaph“ erwähnt auch die Einmischung des iranischen Regimes im Irak und unterstreicht Teherans Krisen im Innern und in seinen auswärtigen Beziehungen sowie seine auf den Irak gerichteten Interessen. Die Nachrichtenagentur schloß: „Die Feindseligkeit zwischen den beiden erwähnten Gruppierungen im Irak wird mit dem Triumph der nationalistischen Seite enden.“