Saturday, December 3, 2022
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Iran: 13 Erhängungen und Todesurteile in einer Woche

Das iranische Regime verschärft die Welle von Hinrichtungen nach der Überweisung der Teheraner nuklear Akte an den Sicherheitsrat.

Die staatlich kontrollierten Medien berichteten, dass in den vergangenen fünf Tagen mindestens 13 Personen erhängt bzw. zum Tode verurteilt wurden.

Zwei Gefangene, Ayat K. und Mehdi A. wurden vom revolutionären Gericht in der südiranischen Provinz Fars am 15. Februar zum Tode verurteilt.

Am 12. Februar berichtete die staatliche Tageszeitung Qods über die Hinrichtung von drei Gefangenen in der nordöstlichen Stadt Sabzevar.

Das Mullah-Regime erhängte am 15. Februar zwei weitere Gefangene in der südwestlichen Stadt Dezful.

Der Leiter vom Teheraner Strafgericht bestätigte am Mittwoch die Todesurteile zweier 18 jähriger und der Justizchef der Provinz Fars sagte, der oberste Gerichtshof habe die Todesstrafe für zwei weitere Gefangene verhängt.

Die 71. Kammer des Teheraner Strafgerichts verurteilt einen Mann namens Mohammad zum Tode. Das Strafgericht der Provinz Teheran verurteilte ebenfalls am 15. Februar einen gerademal 15jährigen Jungen zum Tode.

Der iranische Widerstand fordert abermals die internationale Gemeinschaft auf, Teherans barbarische Hinrichtungen zu verurteilen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Überweisung der Menschenrechtsakte des iranischen Regimes an den UN Sicherheitsrat um die Fortsetzung und Eskalation dieser Gräueltaten aufzuhalten. Schweigen und Untätigkeit gegenüber den unmenschlichen Verbrechen der Mullahs haben sie in ihrer Unterdrückung, ihren Massakern und Folterungen des iranischen Volkes dreister gemacht.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
17. Februar 2006