Tuesday, December 6, 2022
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Iran: 300 Menschen sollen durch Erhängen zu Tode kommen

NWRI – Der Vorsitzende des Komitees für Nationale Sicherheit und Außenpolitik im Majlis, dem Parlament der Mullahs, Alaeddin Borujerdi, äußerte bei einer Sitzung der Mullahs in Qom, im Zetrum des Landes: "Während eines kürzlichen Besuchs einiger Gefängnisse sahen wir mit eigenen Augen 300 Gefangene im Todestrakt. Zwei Jahre sind seit ihrer Verurteilung vergangen und sie erwarten noch immer ihre Hinrichtung." (staatliche Nachrichtenagentur ISNA, 1. Januar 2007)
Borujerdi forderte ihre sofortige Hinrichtung: "Wir müssen keine Gnade zeigen."

Heute haben die Handlanger der Mullahs an Qader, Nazar-Ozbak und Rassul im Evin Gefängnis das Todesurteil durch den Strang vollzogen, berichtete die Tageszeitung Iran.

Im Südwesten, in Mahshahr verurteilte das Regime unabhängig davon drei Jugendliche zum Tode. Das staatliche Presseorgan Etemad benannte diese drei Menschen in seinem Artikel am 1. Januar mit den Initialen H.A., A.M. und H.H.

Die grausamen Hinrichtungen und die schamlosen Bemerkungen von Borujerdi im Zusammenhang mit der großen Zahl der offiziell bekannt gegebenen Todesstrafen ist ein Zeichen für die Angst des Regimes vor dem Anwachsen von Aufständen und Demonstrationen.

Der iranische Widerstand wiederholt erneut wie notwendig es ist, die Menschenrechtsakte des Regimes an den UN Sicherheitsrat zu übergeben, damit sofort internationale Schritte eingeleitet werden können, um die abscheulichen Hinrichtungen im Iran zu stoppen.