Thursday, December 8, 2022
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Iran: Belutschischer Kleriker nach 15 Jahren Haft gehängt

Verdächtiger Tod eines sunnitischen Klerikers im Gefängnis von Bandar Abbas

Das klerikale Regime hat am 26. Juli zwei Gefangene und am 25. Juli einen Gefangenen im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan sowie am Samstag, den 23. Juli, zwei Gefangene namens Ali Sabahi und Mohammad Hossein Hosnipour im Gefängnis von Shiras gehängt. Damit stieg die Zahl der Hinrichtungen zwischen dem 23. und 26. Juli auf 17.

Am 24. Juli wurde ein sunnitischer Belutschen-Geistlicher im Adel-Abad-Gefängnis in Schiras nach Verbüßung einer 15-jährigen Haftstrafe hingerichtet. Am selben Tag starb Mousa Rahimi, bekannt als Mullah Mousa, ein sunnitischer Belutschen-Geistlicher, nach zweimonatiger Haft im Gefängnis von Bandar Abbas im Süden Irans auf verdächtige Weise.

Vor etwa drei Monaten wurde Mullah Mousa nach einer regimekritischen Rede zum Eid al-Fitr von Agenten des Regimes in Minab verhaftet und nach Bandar Abbas gebracht. Seine Verwandten erklärten erneut, er sei unter Folter getötet worden.

Der iranische Widerstand fordert die Vereinten Nationen und die zuständigen Gremien auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben Tausender Gefangener in den Todeszellen zu retten und das Dossier der Menschenrechtsverletzungen im Iran an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu übergeben.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
27. Juli 2022