Wednesday, November 30, 2022
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Iran: Drei Hinrichtungen am Galgen in Zahedan und Isfahan

 Ein Regierungsvertreter gab 38 Hinrichtungen und vier Amputationen in Ahvaz zu

NWRI – Am 20. Februar hängte das klerikale Regime den sunnitischen Gefangenen, Haj Dadollah Moradzehi, nach einer Gefangnisstrafe von acht Monaten in Zahedan. Die Hinrichtung fand statt, obwohl einige sunnitische Kleriker und Treuhänder in der Provinz Sistan und Baluchistan sich dagegen ausgesprochen hatten. Sie beschrieben das Opfer als jemandem, der in der Region den Bau von sunnitischen Moscheen unterstützte. Der Neffe des Opfers, Khadayar Rahmat-Zehi-Shahnavazi (35) wurde bereits am 23. Januar 2010 nach vier Jahren Gefängnis hingerichtet. Er wurde verhaftet, nachdem eine Bombe vor seinem Haus explodierte.

Abdollah A. (46) und Mehdi S. (36), zwei andere Gefangene, wurden im Zentralgefängnis von Isfahan hingerichtet (staatliche Tageszeitung Kayhan, 22. Februar 2010).

Inzwischen gab Ahmad-Reza Rashidi, der stellvertretende Staatsanwalt in Ahvaz seit März 2009 die Ausführung von 38 Hinrichtungen und Vergeltungsstrafen sowie vier mitleidlose Amputationen zu. Rashidi bestand auf der Notwendigkeit, die Strafen sofort umzusetzen und beschwerte sich über den Zeitverzug aufgrund des mehrere Monate andauernden Prozesses. (staatliche Medien, 20. Februar 2010).

In den letzten Jahren richtete das klerikale Regime mehrfach politische Gefangene als „Drogenschmuggler“ und unbedeutende Kriminelle hin.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandskampfes Iran
23. Februar 2010