Tuesday, January 31, 2023
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Iran: Ein Aufstand, der zum Umsturz führen wird

    Die Jugendlichen, die bereits bei den Aufständen zum Jahreswechsel 2018 im ganzen Land aktiv waren, werden zum Charshanbeh Suri Fest (Feuerfest der iranischen Nation) einen weiteren epischen Schritt hin zum Ende des gesamten Mullahregimes machen.

In diesen Tagen sind die Rufe der Arbeiter und der ausgeplünderten Menschen sowie der Studenten in Teheran, Khuzestan, Isfahan und Arak und im ganzen Iran zu hören.

Alles spricht dafür, dass die Proteste und Aufstände, die zum Jahreswechsel 2018 trotz unterdrückenden und krimineller Akte des Regimes mit einem Auf und Ab begannen, nicht stoppen werden, bis die religiöse Diktatur gestürzt ist.

Alle Beweise zeigen, dass die finale Phase des Regimes erreicht ist. Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, hat immer wieder erklärt, dass die Situation niemals die vor dem 28. Dezember 2017 mehr werden wird, wo die Proteste begannen. Und es braucht nur einen Funken, damit diese Situation von damals wieder aufflammt. Dieser Fakt ist so offensichtlich, dass sogar die Regimevertreter selbst dies zugeben mussten.

Der Innenminister von Rouhani, Rahmani Fazli, sagte am 11. März, dass die „Unzufriedenheit“ so stark ist, dass „ein Funken ausreicht, um die Situation wieder aufflammen zu lassen.“

„Die Proteste fanden innerhalb einer oder zwei Nächte in mehr als 100 Städten statt und es gab in 42 Städten Konflikte…..das Maß an akkumulierter Unzufriedenheit ist gestiegen und hat die Öffentlichkeit erreicht und dies wird, wann immer es eine Möglichkeit dazu gibt, auch geäußert. Es gibt einige Faktoren, die zu den Ereignissen geführt haben und leider sind diese immer noch aktuell.“, ergänzte er.

Das Ausmaß der Aufstände hat zu einer Krise im Regime geführt und die Auswirkungen dieser Krise können bis hinein ins Zentrum der Macht des Regimes gesehen werden, seinen Revolutionsgarden (IRGC).

Mohammad Ali Jafari, der Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden, gab ebenfalls am 11. März zu, dass „die interne Situation in den Revolutionsgarden ein Grund der Sorge für die Führung ist, weil es an Tiefe für den Geist des Jihadisten und an Moral mangelt.“

Der Alptraum des „Charshanbeh Suri“ Festes ist für das Regime, dass dies ein Auftakt für neue Aufstände gegen das Regime wird.

Denn das soziale Hauptquartier der Mojahedin rief zu einem „Aufstand gegen die religiöse Diktatur“ auf und der Aufruf könnte zum Charshanbeh Suri  umgesetzt werden.

Die Kommandeure der Revolutionsgarden, die Polizei, die Justiz und die Agenten von Rouhani versuchen daher alles, um mit Drohungen und Einschüchterungen die Jugendlichen von der Teilnahme am Charshanbeh Suri Fest abzuhalten.

Sie machen ein abfälliges und lächerliches Säbelrasseln und geben bekannt, dass in den eingesetzten Feuerwerkskörpers Hunderte Tonnen von Sprengstoff schlummern und sie bedrohen die Teilnehmer mit Verhaftung und Verfolgung. 

Chamenei selbst gab bereits vor einigen Jahren lächerliche Fatwas heraus, in denen erklärt wird, dass das Charshanbeh Suri „keine religiöse Basis hat“, „einen großen Schaden anrichtet“ und „gemieden werden sollte“ (Staatliche Nachrichtenagentur IRNA, 14. März 2009). Am 10. März 2018 jedoch zeigte Mohammad Jafar Montazeri, der Generalstaatsanwalt des Mullahregimes, einen kleinen Blick hinter den Vorhang und deckte so das Kernproblem hinter dem Fest auf. Er sagte, dass das Regime im Grunde nicht gegen das Charshanbeh Suri Fest und seine Bedeutung ist und dass man solche alten Traditionen und Feste auch nicht verhindern kann, doch dass dieses Fest ein Aufhänger für diejenigen ist, welche „die Islamische Repubik in die Knie zwingen wollen.“

Und daher ist ein Aufflammen der Aufstände zum Charshanbeh Suri Fest ein qualitativ wichtiger Schritt, um das klerikale Regime zum Sturz zu bringen und so wird es dann auch sein.