Tuesday, December 6, 2022
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Iran: Grauenvolles Ausstechen beider Augen eines Gefangenen

21 Hinrichtungen während der ersten acht Tage im November: In einem brutalen und schockierenden Verbrechen ließ das iranische Mullah-Regime am 8. November die beiden Augen eines Gefangenen ausstechen. Mohammad Shahriari, der Vorsitzende des Teheraner Gerichtes, sagte dazu: „Die Akte wurde an den Teheraner Strafgerichtshof geschickt und am nächsten Tag wurde unter Anwesenheit des Vorsitzenden und von Experten auf dem Gebiet Qeses (Vergeltungsgesetz) an beiden Augen beschlossen.“ (FARS – Nachrichtenagentur, 8. November). Aktuell befinden sich mindestens sieben weitere Gefangene in Gefängnissen des Iran, denen ein ähnlich brutales Schicksal droht.

Am 8. November wurden zudem zwei Kurden im Gefängnis der westiranischen Stadt Qorveh sowie am 7. November drei Gefangene in den Städten Mahabad und Quazvin gehängt. Damit stieg die Zahl der Hinrichtungen im Iran seit Beginn des Novembers auf 21 Menschen an.
Die Umsetzung solch barbarischer Strafen, die nur ein kleiner Teil des Ausmaßes an katastrophalen Verletzungen der Menschenrechte im Iran sind, zeigt deutlich, dass dieses von Krisen gebeutelte religiöse Diktatur niemals von seinem Weg der Ermordungen, Hinrichtungen und brutalen Urteile von Amputationen und Erblindungen von selbst abweichen wird. 
Stille und Inaktivität gegenüber diesen grausamen Verbrechen treffen das Gewissen der modernen Welt und sind eine Verletzung seiner menschlichen Prinzipien. Das Dossier über Menschenrechtsverletzungen im Iran sollte an den UN Sicherheitsrat übergeben werden. Dieses Regime zu beschwichtigen, fördert nur die grauenvollste Barbarei des 21. Jahrhundert. Eine Fortsetzung des Ausbaus von Beziehungen mit diesem Regime muss beendet werden, bis es ein Moratorium über Hinrichtungen und grausame Bestrafungen gibt.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
8. November 2016