Monday, November 28, 2022
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Iran: Im heiligen Monat Ramadan werden Hinrichtungen, Folter und Auspeitschungen fortgesetzt

Das unmenschliche Mullah-Regime verübt weiterhin seine Massenhinrichtungen, seine barbarischen Strafen, seine Auspeitschungen und verbreiteten Verhaftungen – auch im heiligen Monat Ramadan, der unter den Muslimen des Iran und aller anderen islamischen Länder als Zeit der Freundschaft, der Güte und des Wohlwollens begangen wird.

Am 15. Juni schickten die iranischen Behörden fünf Häftlinge an den Galgen – im Zentralgefängnis von Bandar Abbas (im Süden des Iran) und in dem von Yasouj (im Südwesten des Iran). In den ersten Tagen des Ramadan (der zweiten Juni-Woche) wurde in der Stadt ‚Ghir und Karzin’ in der Provinz Fars (Zentraliran) ein behinderter Arbeiter verheerend ausgepeitscht – unter dem Vorwand, er habe während der Fastenzeit gegessen. In verschiedenen Städten – darunter Hamedan, Isfahan und Islam Shahr – wurde eine Reihe von Personen aus ähnlichen Gründen verhaftet.

Eine andere Entwicklung: Am 10. Juni verlor Herr Iman Rashidi Yeganeh sein Leben; er hatte eine viermonatige Haft in den bestürzenden Verhältnissen des Parsiloun-Gefängnisses in Khoram-Abad (im Westen des Iran) hinter sich; ihm war jegliche medizinische Betreuung verweigert worden. Er war im März irrtümlicherweise – aufgrund einer Namensverwechslung – verhaftet worden. Doch der Strafrichter des sog. Gerichts der Mullahs verweigerte die Entlassung dieses Häftlings, obwohl er von seiner Unschuld erfahren hatte und von Ärzten gewarnt worden war.

Die Unfähigkeit der Mullahs, die Repression, Folter und Hinrichtungen sei es auch nur auf Zeit einzuschränken – sie vermögen es nicht einmal in dem Monat Ramadan – zeigt sonnenklar, daß die Verbrecher, die den Iran regieren, ihre Herrschaft keinen Tag lang ohne Galgenstrick und Folter sichern könnten.

Der iranische Widerstand ruft die internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, die Verbrechen dieses Regimes zu verurteilen und ihre Anstrengungen darauf zu richten, daß die Mullahs von der Weltgemeinschaft verbannt und vertrieben werden. Die Führer dieses Regimes sind eine Schande für die moderne Menschheit; sie müssen wegen ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran