Thursday, December 8, 2022
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Iran-Kurznachrichten – 17. April 2018

BANEH, 17. April 2018: Fortgesetzte Streiks der Shopbesitzer und Bazarhändler am dritten Tag in Folge

Der Streik in Baneh und Marivan in der westiranischen Provinz Kurdistan ging auch am dritten Tag in Folge weiter. Die Menschen protestieren gegen neuen Zollgesetze und das Schließen der Grenzen. Es gibt Berichte aus den Städten Saghez, Javanrood und Marivan, die zeigen, dass die Markthändler und Shopbesitzer auch in diesen Städten streiken und sich den Streiks in den Grenzstädten anschließen.

Das Regime ließ innerhalb der letzten Monate die Grenzstationen von Baneh, Marivan, Piranshahr und Sardasht schließen. Dies sorgte für eine große Welle der Arbeitslosigkeit unter den jungen Iranern, die Güter zu Fuß über die Grenzen transportierten und davon ihren Lebensunterhalt bestreiten. Laut des Vertreters von Marivan sind alleine in dieser Stadt nun 8000 Männer arbeitslos und es sorgt für eine Rezession im Bereich der Markthändler und Geschäftsleute.

Tag 2 der Proteste von Tausenden Menschen im Südiran

KAZERUN, 17. April 2018: Die Einwohner der südiranischen Stadt protestierten am zweiten Tag in Folge gegen die Teilung von Bereichen der Stadt durch das Regime. Sie riefen:“ Waffen, Panzer und Sprengstoff schüchtern uns nicht mehr ein“ und „Wir werden uns nicht mehr erniedrigen lassen.“

Familienangehörige von 500 inhaftieren iranischen Arabern protestieren in Ahvaz vor dem Büro des Gouverneurs

Die Verwandten von rund 500 iranischen Arabern demonstrierten für die Freilassung ihrer Angehörigen, die kürzlich bei Protesten in Ahvaz (Südwestiran) verhaftet wurden. Sie trafen sich am 16. April 2018 vor dem Büro des Gouverneurs der Khuzestan Provinz.

Die Familienangehörigen veröffentlichten eine Erklärung, die durch die sozialen Medien ging. In ihr erklärten sie, dass ihre Verwandten nur deshalb verhaftet wurden, weil sie ihr arabisches Erbe verteidigt haben.