Saturday, February 4, 2023
StartNachrichtenMenschenrechteIran: Mittelalterliche Foltermethoden in den Gefängnissen Khameneis enthüllt

Iran: Mittelalterliche Foltermethoden in den Gefängnissen Khameneis enthüllt

NWRI – Ein erschütternder Brief von einer politischen Gefangenen des Iran enthüllt die mittelalterlichen Foltermethoden in den Gefängnissen Khameneis.

Afsaneh Bayazidi, eine aus politischen Gründen inhaftierte Kurdin, Studentin aus Bukan, wurde von dem

Revolutionsgericht in Mahabad zu vier Jahren Haft im Gefängnis von Kerman und zum Exil verurteilt.

 

Was hatte sie begangen? „Propaganda gegen das System und Beleidigung des Höchsten Führers“.

Sie stellt in ihrem Brief fest: Weil sie der benachteiligten Region Kurdistan entstammt, ist sie an die vom Regime ausgeübte Ungerechtigkeit und Repression gewöhnt; sie wird aber nicht schweigend verharren.

Sie schrieb: „Während der 90 Tage meiner Haft haben sich mich mit jeder möglichen Methode und mit allen Mitteln gefoltert. In den ersten Tagen der Haft war die Folter so schlimm, dass ich nicht mehr gehen konnte. Meine Füße und mein Rücken waren zerbeult und schwarz. Ich wurde so sehr geschlagen, dass mir Mund und Nase bluteten. Sie hatten kein Quentchen Gnade mit mir.“

Frau Bayazidi sagt: Wenn sie um Gnade bat oder Gott anrief, sagte man ihr, im Geheimdienst sei kein Gott.

Sie fährt fort: „So wie das Regime mich behandelte, werden nicht einmal Tiere behandelt.’“

Sie schreibt: „Ich wurde zu falschen Geständnissen gezwungen, damit sie mich vor Gericht stellen und mit ihren unmenschlichen Verfahrensweisen durchkommen konnten. Ich habe nichts zu verlieren. Ich wurde gefoltert; man drohte mir die Vergewaltigung und Haft im Exil an. Man tat mir die schlimmste Folter an. Ich habe jetzt keine Angst mehr; daher habe ich das Recht, die Wahrheit zu sagen.“

Gegenwärtig werden ihr Telefonanrufe und Zusammenkünfte verweigert. Sie hat diesen Brief mit Hilfe eines Freundes aus dem Gefängnis geschmuggelt, um über das Regime aufzuklären.