Wednesday, February 1, 2023
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Iran: Politischer Gefangener geht wegen inhumaner Haftbedingungen in den Hungerstreik

 NWRI – Ein politischer Gefangener ging am Mittwoch aus Protest gegen die Bedingungen und inhumanen Beschränkungen in den mittelalterlichen Gefängnisses des iranischen Regimes in den Hungerstreik. Des weiteren starb ein regulärer Häftling nach zwei Jahren Einzelhaft.

Glaubhaften Berichten zu Folge wurde Arjang Davoudi, ein Häftling in Zellentrakt 3 des Karaj Gohardasht Gefängnis von dem Wärter Ali Haj Kazem unter entsetzlichen Bedingungen in Einzelhaft gehalten und dabei medizinische Hilfe verweigert.

Einer der Finger von Herr Davoudi wurde in den letzten drei Monaten gebrochen und befindet sich in einem schlimmen Zustand. Die Agenten des klerikalen Regimes verweigerten jeden Telefonkontakt mit seiner Familie. Hasan Zare Dehnavi, ein Folterknecht in Kharizak Todeslager, verkaufte Davoudis Haus, welches verschlossen war, an andere Agenten und brachten damit seine Frau in eine schwierige Lage. 

Getrennt von diesem Fall ermordete das klerikale Regime einen regulären Häftling im gleichen Gefängnis. Er soll Inhaftierten der landesweiten Aufstände geholfen haben. Der Gefangene, der den Verhören stand hielt, wurde für zwei Jahre in Einzelhaft unter unmenschlichen Bedingungen gesperrt und starb am 20. Juni. Der unbekannte Gefangene protestierte gegen die Politik des inhumanen Regimes und brachte seine Folterer an den Rand der Verzweiflung. Sie drohten ihm darauf hin mit dem Tod.