Tuesday, January 31, 2023
StartNachrichtenIran: Teilnahme von Sportlerinnen an Wettkämpfen wegen „Missachtung der islamischen Sitten“ verboten

Iran: Teilnahme von Sportlerinnen an Wettkämpfen wegen „Missachtung der islamischen Sitten“ verboten

Eine abstoßende Maßnahme: Das religiöse Regime schloss fünf iranische Sportlerinnen für ein Jahr von allen nationalen und internationalen Wettkämpfen aus – wegen „Missachtung der islamischen Sitten“; sie nahmen soeben an chinesischen Wettkämpfen im „offenen Billard“ teil.

Diese Maßnahme gehört zu der gegen Sportler, besonders Sportlerinnen gerichteten Politik des religiösen Regimes.

Im vorigen Jahr erließ Khamenei ein empörendes Dekret, mit dem Frauen „das Radfahren in der Öffentlichkeit und vor Fremden“ verboten wurden. Er erklärte: „Das Radfahren zieht oft die Aufmerksamkeit von Männern auf sich und droht, die Gesellschaft zu verführen und zu verderben. Es verstößt gegen die den Frauen geziemende Keuschheit und hat zu unterbleiben.“ (Die staatliche Presse am 10. September 2016)

Der Frauenausschuss des Nationalen Widerstandsrates des Iran verurteilt die Benachteiligung von Sportlerinnen unter solch trügerischen Vorwänden. Der Frauenausschuss des NWRI ruft die Freiheit liebenden Frauen des Iran auf, sich gegen die mittelalterlichen, repressiven Zwangsmaßnahmen des Regimes im Protest zu erheben.

Frauenausschuss des Nationalen Widerstandsrates Iran
1. April 2017

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