Friday, January 27, 2023
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Iran: waffenfähiger Uraniumfund bestätigt analoges Nuklearprogramm und erfordert dringend Sicherheit

Kein Anreiz für Teherans Atomwaffenkurs

NWRI – Gestern meldeten internationale Presseagenturen, dass Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA im Januar Spuren von hochangereichertem waffenfähigem Uran bei der Inspektion der Ruinen von Lavizan-Shian (Atomanlage in Teheran) gefunden haben.

Der Fund bestätigt die Existenz eines analogen Atomprojekts des Mullahregimes für waffenfähiges Uran. Der iranische Widerstand warnte mehrfach vor diesem Programm.

Im Mai 2003 veröffentlichte der Nationale Widerstandsrat Informationen über Lavizan-Shian. Mit dem Wissen, dass die IAEA-Inspektionen ein geheimes nukleares Anreicherungsprojekt offen legen würden, entfernten die Mullahs die gesamte Ausrüstung vom Standort und rissen das Gebäude vollständig ab. Es wurde sogar der Mutterboden abgetragen mit dem Ziel, das Gebiet zu sanieren und radioaktive Partikel zu beseitigen. Leider haben die IAEA Inspektoren mit sehr viel Verspätung 2006 begonnen, Proben von diesem Standort zu nehmen.

Im November 2004, informierte der NWRI über den Standort Lavizan-2, wohin der größte Teil der Ausrüstung von Lavizan-Shian gebracht wurde. Bisher ist dieser Standort noch immer nicht vollständig untersucht worden, und das Regime verweigerte die Genehmigung für eine komplette Inspektion dieses Standortes.

Mohammad Mohaddessin, der Vorsitzende des NWRI-Komitees für Auswärtige Angelegenheiten, wies warnend darauf hin, dass die neuen Funde schnelle internationale Maßnahmen und den Einsatz von umfassenden Sanktionen gegen die "Zentralbanker" und "die aktivsten staatlichen Förderer des Terrorismus" in der heutigen Welt erfordern.

Um Gerüchte zu zerstreuen, dass der IAEA-Generaldirektor, Mohamed ElBaradei, vorgeschlagen habe, eine beschränkte Urananreicherung im Iran zu erlauben, erklärte Mohaddessin: "Das iranische Volk und die internationale Gemeinschaft erwarten, dass ElBaradei, der sich in seiner Position als Generaldirektor der IAEA völlig der unheilvollen Pläne im Nuklearprojekt der Mullahs bewusst ist, Konzessionen und Versuche verhindern wird, die der im Iran herrschenden Diktatur erlauben, sich selbst mit Atomwaffen auszurüsten."

Die herrschende Theokratie sieht Atomwaffen und den Export von Terrorismus und Fundamentalismus als eine strategische Garantie für sein Überleben und so werden weder Konzessionen oder Geschenke sie davon überzeugen, die Atomprojekte aufzugeben.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
13. Mai 2006