StartNachrichtenIranische Wasserprobleme und Stellvertreterkriege des Regime

Iranische Wasserprobleme und Stellvertreterkriege des Regime

Obwohl der Rial 70% seines Wertes verloren hat, setzt das iranische Regime damit fort, Milliarden Dollar in Stellvertreterkriegen in Syrien, Irak und Jemen zu verschleudern. 97% des Iran leidet derweil an der schlimmsten Dürre der letzten 50 Jahre.

Die Wasserknappheit hat ihren Preis und dieser zeigt sich im Bereich der Wasserversorgung und der Elektrizität. Hinzu kommt eine massive Welle der Arbeitslosigkeit und der Ausbruch von Protesten, die deutlichen machen, dass das Regime nicht einmal in der Lage ist, die lebensnotwendigen Bedürfnisse der Menschen bereit zu stellen.

Seit der Revolution von 1979 gab es mehrere Fälle von Missmanagement in den Projekten der Regierung. Diese dienten vor allem dazu, die Profite von Regierungsvertretern zu maximieren und nicht, um das Volk bestmöglich zu versorgen. Dieses Missmanagement hat das reiche Land Iran nach und nach zerstört.

Mehr als 600 Dämme wurden seitdem gebaut und das hat die Wasserwege verändert und die lebenswichtigen Grundlagen vieler Landwirte zerstört.

Diese Projekte hatten zudem eine fatale Auswirkung auf die Natur im Iran.

Die iranische Bevölkerung steigt weiter an und das Regime fordert mehr Erträge aus der Landwirtschaft. Landwirten wurde so erlaubt, ohne Beschränkungen zu handeln und dabei keine Rücksicht auf die Natur zu nehmen. 

Heute ist der See Urmia (der größte See im Mittleren Osten) nur noch 5% von dem, was er vor rund zwei Jahrzehnten war. Zayanderud, die zentrale Wasserroute des Iran, ist fast komplett ausgetrocknet. All diese Veränderungen haben signifikante Konsequenzen gehabt, sie haben Land zerstört und viele Landwirte hatten kein Wasser mehr, während wenige im Überfluß versorgt wurden. Das zwang Millionen Landwirte, ihr Land zu verlassen und nun in Städten zu leben.

Der stellvertretende Leiter der iranischen Umweltbehörde, Masoud Tajrishi, gab zu: „Täbris würde nicht mehr existieren, wenn der See Urmia komplett ausgetrocknet ist. Ich sage das nicht, um den Menschen Angst zu machen. Es ist die blanke Wahrheit.“

Ein Regierungsvertreter aus Zahedan ergänzte dazu:“ 1,5 Millionen Iraner leiden zur Zeit unter dem Wassermangel, vor allem in der Provinz Sistan und Beluchistan. In den letzten Jahren litten mehr als 300 Dörfer unter der anhaltenden Dürre.“

Dürre, Wassermangel, Sandstürme und Arbeitslosigkeit gehören zu den Hauptgründen, warum die Dorfbewohner in den letzten Jahren in die Städte zogen. Vor allem die Dürre hat immense Auswirkungen auf die Bevölkerung in verschiedenen Regionen des Iran, besonders stark in den östlichen Provinzen des Landes.

Die verbliebenen Bewohner sind so arm, dass sie keine finanziellen Mittel haben, um in die Städte zu ziehen.

In Teheran und anderen Städten kämpfen die Menschen mit der Wasserknappheit und dies kann man leicht im ganzen Land sehen. Und dennoch setzt das Regime damit fort, Dämme zu bauen und Wasserwege zu verändern. Das Hauptziel dieser Aktivität besteht darin, dass die Revolutionsgarden und andere Einrichtungen davon profitieren. Das Regime setzt seine unterdrückenden Ziele über das Leben des Volkes.

Der stellvertretende Leiter der iranischen Handelskammer hat auf einige zerstörerische wirtschaftliche Projekte des Regimes aufmerksam gemacht. Er sagte:“ Große Städte wie Hamburg, San Francisco und New York liegen am Meer. In unserem Land sind die Häfen ( 90 % von ihnen in einer Region zwischen Abadan und Chabahar) in wirtschaftlich schwachen Regionen liegend. Der fortgesetzte Bau von Fabriken im Zentraliran sorgt für eine weitere Zerstörung der Umwelt und sie verschärft die Wasserkrise.“

Die Hauptquelle des iranischen Einkommens sind seine Ölexporte. Doch diese werden weiterhin für die Förderung des Terrorismus im Ausland verschleudert. Das Regime hat Milliarden Dollar vom nationalen Wohlstand dafür verwendet, Waffen zu kaufen, Milizen und terroristische Gruppen in der Region zu unterstützen. Hinzu kommt das astronomisch hohe Ausplündern des Volkes durch korrupte Regierungsvertreter. All das ist der Hauptgrund für die große Armut und Arbeitslosigkeit, die nun im Iran herrscht.