Friday, December 2, 2022
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Iranisches Regime im Schrecken über Protestierende und MEK

Es ist offensichtlicher als je zuvor, dass das iranische Regime in Schrecken versetzt wird von seiner organisierten demokratischen Opposition, der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK), und deren starken Verbindungen zu den laufenden Protesten und Streiks des iranischen Volkes und deshalb greifen die Mullahs zu gewaltsamen Maßnahmen gegen die Protestierenden.

Der politische Vertreter der Provinz Khorasan Razavi im Nordosten des Iran sagte aus, dass der Streik der Lastwagenfahrer mit den MEK in Verbindung stehe, die in die sozialen Medien Aufrufe stellten, dass sich noch mehr Leute den Protesten anschließen sollten; obwohl er absichtlich der MEK fälschlich unterstellt, sie würden die Protestierenden aufrufen, die Lastwagenfahrer zur Niederlegung der Arbeit auffordern im Gegensatz dazu, dass sie die Menschen aufrufen, sich dem Streik anzuschließen und die Lastwagenfahrer zu unterstützen.

Zugleich versucht auch Sadegh Amoli Larijani, der Chef der sogenannten Justiz des iranischen Regimes, der im Grunde das Sprachrohr des Obersten Führers Ali Khamenei ist, die MEK und die Lastwagenfahrer zu diffamieren, indem er ihnen vorwirft, die laufende Krise im Iran zu ihrem Vorteil zu nutzen, um höhere Löhne, pünktliche Bezahlung und mehr Sicherheit zu fordern. Er beschuldigte die MEK sogar, Protestierende anzuheuern, aber das ist etwas, das nur das iranische Regime tut.

Mohseni Ejei, der Justizsprecher des Regimes ging noch weiter und stieß Drohungen gegen die MEK und die Protestierenden aus, sie hätten schwere sofortige Strafen zu gewärtigen, wobei es keine Toleranz geben werde. Dies wurde sekundiert vom Brigadegeneral der Revolutionsgarden (IRGC) Mohammed Sharafi und in gleicher Weise von Ali al-Kasimehr, dem Justizchef der Provinz Fars, der den Streikenden „Verderbnis auf Erden“ vorwarf, ein Verbrechen, das im Iran die Todesstrafe nach sich zieht.

Am Montag (dem 9. Tag in Folge) hatte sich der Streik der Lastwagenfahrer in alle vier Ecken des Landes ausgebreitet, so dass das Regime hart zugriff. Staatliche Sicherheitskräfte hatten mehr als 120 der protestierenden Fahrer inhaftiert und der Generalstaatsanwalt des iranischen Regimes Mohammad Jafar Montazeri drohte damit, dass die Protestierenden hingerichtet würden. Aber die Streikenden machten weiter und ignorierten die Drohungen des iranischen Regimes.

Bizarr ist, dass der Generaldirektor des Transportwesens in der Provinz Fars jetzt versucht hat, den Streik als reines Gerücht hinzustellen, das von den MEK verbreitet worden sei, um die Öffentlichkeit irrezuführen und das Regime schwach erscheinen zu lassen,

Während das Regime versucht, die Streikenden zu diskreditieren oder herabzuwürdigen, werden sie vom Iranischen Widerstand weiterhin unterstützt.

 Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, hat den Fahrern ihren Beifall gezollt im Verlauf der Proteste und erläutert, die Drohungen seien nur ein Resultat davon, dass die Mullahs sich in die Ecke getrieben fühlten durch diese Proteste und durch die Forderungen der Bevölkerung.

Sie rief die internationale Gemeinschaft und das Volk im Iran auf, die Streikenden zu unterstützen und die Freilassung aller Protestierenden zu fordern, die im Gefängnis sind.