Tuesday, December 6, 2022
StartNachrichtenIranisches Regime wegen fortgesetzter Proteste in Ahwaz in Angst

Iranisches Regime wegen fortgesetzter Proteste in Ahwaz in Angst

 

NWRI – Am 19. Februar gab die örtliche Polizei eine Erklärung heraus, in der die Bürger aufgefordert wurden, nicht an den „illegalen Versammlungen“ teil zu nehmen oder sie hätten „Konsequenzen“ zu erwarten. Zuvor hatten bereits die staatlichen Sicherheitskräfte alle Demonstrationen für illegal erklärt.

Doch die Bürger von Ahwaz gingen bereits am siebten Tag in Folge auf die Straße, versammelten sich vor der Stadthalle der Provinz und demonstrierten dort.

Die Demonstranten riefen: „Tod für dich“ (gerichtet an die Anführer des Staates und die Vertreter von Ahwaz im Gouverneursbüro von Khuzestan). Weiter riefen sie:“ Die Bürger von Khuzestan sind bereit, zu sterben. Sie werden die Unterdrückung nie akzeptieren.“ und „Ehrenwerte Southerners, unterstützt uns.“ sowie „Wenn unsere Probleme nicht gelöst werden, wird Ahwaz ein Ort der Wiederauferstehung“.

Die Proteste brachen in der letzten Woche aus, weil es schwere Luftverschmutzung, Ausfälle der Stromversorgung und Mismanangement der Regierung in einer der ölreichsten Städte des Landes gab.

Die Bürger von Ahwaz (einer Stadt an der Grenze zum Irak) protestieren seit mittlerweile sieben Tagen in Folge. Von Tag zu Tag werden die Demonstrationen größer, wie Filme von privaten Mobiltelefonen zeigen, die durch die sozialen Netzwerke verbreitet werden.

Die Region um Ahwaz ist ein Zentrum der iranischen Ölproduktion. Nachdem die Wirtschaftssanktionen abgebaut wurden, hoffte das iranische Regime auf ausländische Investoren in dem Gebiet und eine Verbesserung der Raffinerien und Stromanlagen sowie das Beheben schwer ökologischer Probleme in der Region.

Das iranische Regime hat aus Angst vor den steigenden Protesten bereits Spezialeinheiten und Bassidsch Milizen der Revolutionsgardem aus der Nachbarprovinz Fars nach Ahwaz verlegen lassen. Außerdem wurde die Internetgeschwindigkeit gedrosselt, damit das Hochladen von Videos der Proteste erschwert wird.

Am 18. Februar hatte Frau Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, die Bürger von Ahwaz – vor allem seine Jugendlichen und Frauen – für ihre Proteste gelobt und bat sie, diese zu verstärken, damit seine Bürger minimale Bedürfnisse wie eine saubere Luft, sauberes Wasser und eine sichere Stro