Saturday, December 3, 2022
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Khamenei entsendet Truppen zum Gemetzel nach Aleppo

Ziel ist die Krisen des iranischen Regimes am Vorabend der Scheinwahlen zu verdecken

-Bataillone des IRGC aus Kermanshah, Isfahan,

Qom, Gilan, Fars, Khorasam, Khuzestan … im Krieg gegen das syrische Volk

-Hunderte von Kommandeuren und Soldaten der Milizen gefallen, darunter Offiziere der Panzer- und Artillerieeinheiten

-Botschaft Khameneis an Putin: Wir werden uns mit allen Kräften weiter im Krieg in Syrien beteiligen

In den vergangenen Wochen hat der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht, die Entsendung von Truppen nach Syrien gesteigert; es sind jetzt tausende Revolutionsgardisten und nicht-iranische Söldner im Gebiet um Aleppo stationiert – zum grausamen Gemetzel an den verarmten Bewohnern der Dörfer und Städte dieser Region im Verein mit brutaler Bombardierung der Zivilpersonen. In der vorigen Woche wurden an der Front von Aleppo Dutzende Kommandeure der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) und hunderte Söldner getötet.

Indem er derart seine Muskeln spielen lässt, versucht der Oberste Führer des iranischen Regimes, Khamenei, verzweifelt, am Vorabend der Scheinwahlen zur Expertenversammlung und zum Parlament die Verschärfung der inneren Krisen zu verdecken. Nach dem Rückzug des Regimes vom Atomwaffenprojekt haben sich diese Krisen in beispiellosem Ausmaß verschärft. Hier einige der Einheiten des IRGC und Milizen, die sich jetzt an der Front von Aleppo befinden:

1.Zwei Bataillone des Nabi-Akram-Corps in der Provinz Kermanshah. Diese beiden Bataillone wurden vor ihrer Entsendung von ihrem Kommandeur, dem Brigadegeneral des IRGC Bahman Rahmani, unterwiesen; sie erhielten in Kermanshah eine 25 Tage dauernde Ausbildung zum Einsatz in Syrien. In den vergangenen 40 Tagen haben diese Bataillone in Syrien Dutzende von Soldaten verloren.

2.Zwei Bataillone von der Division 17 des IRGC, die „Ali Ibn Abi Taleb“ heißt und in Qom ansässig ist. Diese beiden Bataillone wurden im vergangenen Dezember in Syrien stationiert und haben bisher viele Verluste erlitten, darunter den von einigen ihrer Kommandeure.

3.Zwei Bataillone aus der „Qods“ genannten Operativen Division des IRGC, ansässig in der Provinz Gilan.

4.Zwei Bataillone des „Javad al-Aemmeh“ genannten Corps des IRGC, ansässig im nördlichen Khorasan.

5.Bataillone von der „Imam Reza“ genannten Unabhängigen Panzerbrigade 21 aus Nayshabour, deren Kommandeur, der Brigadegeneral des IRGC Mohsen Qajarian, unlängst im Norden von Aleppo getötet wurde. Andere Offiziere dieser Brigade wurden schon früher in Syrien gefangengenommen bzw. getötet.

6.Einige Bataillone aus dem Corps der Provinz Fars. Oberst Safdar Haidari, der stellvertretende Kommandeur der Artillerie dieses Corps, wurde in den letzten Tagen an der Front von Aleppo getötet.

7.Bataillone der „Imam Hossein“ genannten Division 14 der Provinz Isfahan.

8.Bataillone der „Vali-e Asr“ genannten Division 7 der Provinz Khuzestan.

9.Einige Bataillone der „Fatemyoun“ genannten afghanischen Söldner des iranischen Regimes, die unlängst nach Aleppo entsandt wurden und in den letzten Tagen hohe Verluste zu beklagen hatten.

10.Bataillone der „Hisbollah“, deren Kommandeur ein Individuum namens Zolfaqar ist. 

11.Verschiedene Bataillone der iranischen Milizen, z. B. vom 9. Badr-Corps, der „Al-Nojaba-Bewegung“, der „Kata’ib Hezbollah“, der „Asa’ib Ahl al-Haq“, der Brigade „Abolfazl al-Abbas“ und den Bataillonen „Imam Ali“.

12.Die Revolutionsgardisten, die in die Städte von Nabul und al-Zahra im nördlichen Aleppo einrückten, wurden von einer Reihe von Geistlichen begleitet. Einer von ihnen ist Ali Ka’abi, Sohn des Geistlichen Abbas Ka’abi, der der Expertenversammlung angehört. Ein anderer von diesen Geistlichen heißt Sheikh Abbas. Haj Karbala, ein Kommandeur des IRGC (der Sohn von Seyyed Javad, dem Kommandeur der Truppen des IRGC in Aleppo) wurde gemeinsam mit zwei Kommandeuren der libanesischen Hisbollah vor etwa zwei Wochen in Nabul und al-Zahra stationiert.

Gemäß den Anweisungen Khameneis hat das IRGC jeden Zusammenstoß mit ISIS vermieden; es kämpft nur gegen die Freie syrische Armee und die Truppen der syrischen Opposition.

Nach Berichten aus Kreisen des iranischen Regimes hat Khamenei, nachdem die Sanktionen aufgehoben worden waren, für den Einsatz im syrischen Krieg die Übertragung besonderer Vermögen an das IRGC, die Hisbollah und die kriminellen Milizen angeordnet. Am 3. Februar übermittelte Khameneis Berater Ali Akbar Velyati eine Botschaft Khameneis an den russischen Präsidenten Putin, die von der Fortsetzung des syrischen Krieges mit allen Mitteln sprach.

Nationaler Widerstandsrat des Iran

Ausschuss für Sicherheit und gegen den Terrorismus

5. Februar 2016