Saturday, December 10, 2022
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Khameneis Predigt zum Freitagsgebet zeigt, daß er an einen toten Punkt gekommen ist

Iran: Die Wellen der Demonstrationen im Iran haben Khamenei an einen toten Punkt gebracht.

Am 17. Januar hielt Ali Khamenei, der Höchste Führer des iranischen Regimes, zum ersten Mal seit acht Jahren eine Predigt zum Freitagsgebet; daran zeigt sich, was die jüngsten Entwicklungen für das Mullah-Regime bedeuten.

Zu diesen Entwicklungen gehören der vorsätzliche Abschuß eines Passagierflugzeugs durch das Regime, die Aufstände des Volkes, die diesem Verbrechen folgten und die fehlgeschlagenen Versuche des Regimes, den Kriegsverbrecher und eliminierten Kommandeur der Quds-Truppe des IRGC, Qassem Soleimani als Volkshelden hinzustellen.

Indem er die Lüge wiederholte, es hätten „Millionen“ Menschen an den staatlichen Feiern zum Begräbnis des eliminierten Terroristen Qassem Soleimani teilgenommen, versuchte Khamenei verzweifelt, die Sorgen des Truppen des Regimes zu mildern und den zunehmenden Abfall von ihm zu verhindern.

Die Bemerkungen Khameneis – der höchsten Autorität des Regimes – zu dem vorsätzlichen Abschuß eines ukrainischen Flugzeugs durch das IRGC, durch den 176 unschuldige Menschen getötet wurden, bestätigt einmal mehr seine Mitschuld an diesem Verbrechen sowie dies, daß es kein Versehen war. Er versuchte, es zu verkleinern, indem er sagte: „Sie versuchen, es auf eine Weise darzustellen“, um die staatlichen Feiern für Soleimani und den Raketenangriff des Regimes auf militärische Stellungen im Irak, in denen Soldaten der USA wohnen, zu bemänteln.

Außer sich wegen des Hasses, den das iranische Volk seinem Regime entgegenbringt und besonders wegen der Verbrennung von Bildern Soleimanis sagte Khamenei: „Diese paar hundert Leute, die das Bild von Qassem Soleimani beleidigten.“

Am Freitag erklärte der Nationale Widerstandsrat Iran – gleichzeitig mit der Rede Khameneis: Rebellische Jugendliche und Mitglieder der Widerstandseinheiten der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) „setzten in verschiedenen Teilen Teherans und in anderen Städten des Iran, darunter Kerman, Zanjan, Iranshahr, Fassa, Lahijan, Tabriz, Zahedan und Masjed Soleiman Bilder des eliminierten Terror-Chefs Qassem Soleimani in Brand“.

Herr Mohammad Mohadessin, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des NWRI, nahm zu der verzweifelten Rede Khameneis Stellung. Er schrieb auf Twitter: „Indem er die Schurken der Bassij im Lande versammelte, versuchte Khamenei, dem verheerenden Schlag entgegenzutreten, der durch den Tod Soleimanis und die Sprechchöre von Millionen Iranern, die lauteten: ‚Tod für Khamenei‘ sowie ‚IRGC, du bist der ISIS‘ bewirkt worden war. Er zeigte, daß er sich in einer tödlichen Sackgasse befindet, und steigerte den Zorn des Volkes.“

„Khamenei taufte“ – so fuhr Herr Mohadessin fort – „die Quds-Truppe, eine internationale Terror-Organisation, als ‚Kämpfer ohne Grenzen‘ und eine menschliche Institution mit bedeutenden humanitären Empfindungen und Toleranz gegenüber allem und jedem‘.“

Mit Bezug auf den vom Regime institutionalisierten Terrorismus, den Khamenei in seiner Rede bekräftigte, und die Entschlossenheit des iranischen Volkes, dies Regime zu stürzen, schreibt Herr Mohadessin: „Dennoch gab er zu, daß die Hauptaufgabe der von der Quds-Truppe begangenen Verbrechen in der Sicherung der Stabilität des Regimes im Iran besteht. Er bezeichnete die Millionen Iraner, die jetzt skandieren: ‚Weder Gaza noch der Libanon, mein Leben ist nur dem Iran geweiht!‘ als betört und unwillens, diesem verachtenswerten Regime Opfer zu bringen.“