Friday, December 9, 2022
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Kleine Schuljungen in Dörfern von Söldner der Basij gefoltert

Zwei Jungen wurden von ihrem Lehrer, der der Basij-Miliz angehört, gefoltert und verloren Zehen 

Am Donnerstag, dem 6. Februar verloren zwei zwölfjährige Schuljungen aus der Gemeinde Kouhrang in der Provinz Chaharmal-Bakhtiari im Westen des Iran einige Zehen, die ihnen durch die Züchtigung seitens eines Elements der Basij-Miliz abfroren. 

 

Dieser hartherzige Basij-Söldner, der in dem Dorf als Lehrer arbeitete, gab den Schülern auf, zur Feier der Machtübernahme der Mullahs einen Aufsatz zu schreiben und darin ihre Loyalität dem Regime gegenüber zum Ausdruck zu bringen. 

Zwei Jungen der Klasse, die solch einen Aufsatz nicht schreiben wollten oder konnten, wurden von dem Lehrer bestraft. Er zwang sie, in ihren zerrissenen Schuhen den Schnee auf dem Schulhof wegzuschaufeln. Die Arbeit dauerte drei Stunden und dabei froren beiden Kindern einige Zehen ab. Der Basij-Söldner bestrafte auch andere Schüler: er ließ sie unbekleidet bei Schneefall im Freien stehen, damit sie den anderen Schülern ein Beispiel geben sollten. 

Frau Soheila Sadegh, Vorsitzende des Erziehungsausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran, sprach ihren Abscheu über die Roheit dieses Basij-Elements den unschuldigen Jungen vom Lande gegenüber aus. Sie sagte: „Das Wesen des religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, ist Unterdrückung, Folter und Hinrichtung. Keine Generation ist sicher vor der Barbarei und Gefühlskälte, die den Iran beherrscht. Die Kinder des Iran, die diese viehische Unterdrückung im Lande von Kindheit an erlitten haben und weiterhin durch ihr Schul- und Universitätsleben und in anderen Bereichen der Gesellschaft erleiden, finden die einzige Heilung von den Qualen, die die Mullahherrschaft ihnen bereitet hat, im Regimewechsel, im Sturz des ganzen Regimes. 

Erziehungsausschuss des Nationalen Widerstandsrates Iran 

13. Februar 2014