Sunday, December 4, 2022
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„Le Monde“: Die internationalen Banken sind auf die Verstöße gegen die über das iranische Regime verhängten Sanktion aufmerksam geworden

NWRI – Nach der französischen Zeitung „Le Monde“ widerstrebt es den großen internationalen Banken immer noch, in Handel und Industrie Verträge mit dem iranischen Regime finanziell zu fördern; sie sorgen sich um die von den USA erzeugten rechtlichen Risiken, die Verhandlungen mit dem iranischen Regime mit sich bringen.

 

„Große internationale Banken sind“ – so die Zeitung –  „nach den großen Geldbußen, die im Jahre 2014 der französischen ‚BNP Paribas’ und der ‚Deutschen Bank’ wegen Verstößen gegen die Sanktionen von Washington auferlegt wurden, vorsichtiger geworden.“

„Le Monde“ erklärt: „Das Widerstreben und die Wachsamkeit der Banken haben zugenommen; es liegt daran, daß Trump an die Macht gekommen ist und während seiner Wahlkampagne gedroht hat, er werde das mit dem Iran abgeschlossene Nuklear-Abkommen zerreißen.“

„Die Wirtschaft des Iran wird“, so fügt die Zeitung hinzu, „durch strukturelle Probleme am Wachstum gehindert.“ Industriebetriebe befinden sich in einem Zustand des Durcheinanders; die Produktion ist fast bis auf Null zurückgegangen. Ein großer Teil der Bevölkerung ist verarmt, während die Arbeitslosigkeit zunimmt.“

Auch die französische Zeitung „Liberation“ berichtet: „Nach Abschluß des Nuklearabkommens hat sich die Lage der Menschenrechte im Iran kein bißchen verbessert. Die Zahl der Hinrichtungen nimmt zu, und die Rechte der Frauen werden mit Füßen getreten.“

„Im Jahre 2015“, so fügt die Zeitung hinzu, „wurden 969 Menschen hingerichtet – um 29% mehr als im Jahre 2014. „Die Situation ist im Jahre 2016 noch schlimmer geworden; allein in den ersten sechs Monaten wurden 650 Iraner hingerichtet. Die Vereinten Nationen haben sich über die Situation besorgt geäußert; sie fordern in einer Resolution, daß Hinrichtungen (des iranischen Regimes) aus politischen Gründen aufhören.“