Wednesday, December 7, 2022
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Maliki verhängt auf Geheiß des iranischen Regimes neue unterdrückende Maßnahmen gegen Ashraf

NWRI – Nach seinem Besuch im Iran und auf Anweisung von Saeed Jalili, dem Sekretär des obersten Sicherheitsrates des Mullahregimes, hat Nuri al-Maliki neue unterdrückende Maßnahmen und menschenverachtende Restriktionen gegen die Bewohner von Ashraf verhängt.

Nach der Veröffentlichung von Dokumenten seiner Verbrechen gegen das irakische Volk wurde Maliki endgültig von den nationalistischen Kräften im Irak abgelehnt und sie riefen dazu auf, ihn vor ein internationales Tribunal zu stellen, daher mußte er sich noch mehr denn je dem iranischen Regime anbiedern. Einige der unterdrückenden Maßnahmen seiner ausführenden Kräfte sind (über einige Maßnahmen wurde schon im Rahmen anderer Erklärungen des NWRI berichtet):
 
1. Glaubwürdigen Berichten aus dem Mullahregime zufolge, hat Nuri al Maliki nach seinem Besuch in Teheran seine Lakaien angewiesen, die Wachtürme in Ashraf zu versetzen, welche im Moment noch außerhalb des Camps sind. Sie sollen nun näher an den Zaun von Ashraf verlegt werden. Aktuell sind die Wachtürme so angelegt, dass sie das Gebiet optimal schützen. Das Ziel dieser Maßnahme ist, dass die Belagerung enger erfolgen soll und die Bewohner von Ashraf so gut wie möglich in Schußdistanz gebracht werden sollen. Es muß nicht erwähnt werden, dass die Bewohner von Ashraf früher selbst die Türme aufgestellt hatten und das sie am 21. Januar 2009 an die irakischen Sicherheitskräfte übergeben wurden. Die Bewohner bezahlten 100.000 Dollar für die Errichtung der Türme. Dokumente über die Übergabe der Türme liegen vor.

2. Am 30.Oktober gegen 22 Uhr zerstörten Soldaten auf Anweisung des Premierministers und auf Befehl von Leutnant Colonel Nezat und Leutnant Heidar Azab aus dem Bataillon, das unter dem Kommando von Maliki besteht, die Verteilerboxen, die für das interne Telefonsystem zur Verfügung stehen und die von den Bewohnern vor Jahren errichtet und bezahlt wurden.
 
Am 27. September zerstörten irakische Einheiten in einer ähnlichen Aktion eine andere Verteilerbox des internen Telefonsystems und stahlen sie anschließend. Diese zwei irakischen Offiziere sind Agenten des iranischen Regimes. Sie schlugen und mißhandelten die Bewohner und stahlen schon bei anderen Anlässen ihr Eigentum.

Während der Angriffe vom 28. und 29. Juli 2009, verursachten irakische Einheiten ,die dem Premierminister unterstehen, schwere Schäden an Gebäuden und Eigentum der Bewohner von Ashraf und konfiszierten oder stahlen Wertgegenstände in Höhe von 2.537.000 $, darunter Fahrzeuge im Wert von 1.177.000 $ (Erklärung des NWRI vom 15. August 2009).
 
3. Nachdem Maliki aus Teheran zurück kehrte, bekamen irakischen Einheiten die Anweisung, die Agenten des MIOS, welche vor dem Eingang von Ashraf kampieren, mehr zu unterstützen und ihnen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Die Priorität des irakischen Bataillons und der Polizeieinheiten, die in Ashraf stationiert sind, besteht darin, sich um die Bedürfnisse der MOIS Agenten zu kümmern. So wurden den Agenten vier neue Wohnwagen zur Verfügung gestellt. Durch die neuen Einrichtungen konnten die Agenten die Anzahl der Lautsprecher auf 100 erweitern und somit die psychologische Folter gegen die Bewohner verstärken. Es wurde sogar bekannt gegeben, dass man die Anzahl der Lautsprecher auf 150 erhöhen will.  

4. Auf Anweisung von Jalili an Nuri al-Maliki wurde eine Fotoausstellung gegen die PMOI an der Palestine Straße in Bagdad eröffnet. Sie startete am 2. November. Der Organisator der Ausstellung ist ein gut bekannter MOIS Agent mit dem Namen Ahlam al-Maliki. Er arbeitet dort unter dem Decknamen Baladi. Alle Fotos und Requisiten wurden von Habilian bereit gestellt, einer Zweigstelle des MOIS und die Botschaft des Regimes in Bagdad druckte und lieferte die Fotos an Ahlam al-Maliki. Weil die generelle Sympathie des irakischen Volkes mit der PMOI allgemein bekannt ist, liefen die Vorbereitungen im Geheimen ab. Es wurde Geld an Freunde und Verwandte geschickt, damit sie die Ausstellung besuchen und damit sich MOIS Agenten dort mit ihnen vor Reportern präsentieren können und Fotos und Filme gemacht werden konnten. Die iranische Botschaft beorderte verschiedene Medien, die mit dem iranischen Regime in Verbindung stehen, zu der Ausstellung, damit diese über die Ausstellung berichteten.

Im September hatte bereits Ahlam al-Maliki zusammen mit Ali Zohairi und Jabbar Ma’mouri, zwei weiteren Agenten des Regimes, eine ähnliche Ausstellung in Khalis eröffnet und stieß dabei auf Ablehnung des irakischen Volkes und der nationalistischen Kräfte. Danach gab es Streit unter den drei Organisatorwn, wie das Geld aufzuteilen sei, das sie von der iranischen Botschaft erhalten hatten. Daraufhin gab es ein Treffen in Kazemieh in Bagdad, welches von der iranischen Botschaft koordiniert wurde und an denen auch die Regimeagenten Adnan Seraj, Haj Ali Navidi und Fallah Sheibani teilnahmen und auf dem weitere Schritte gegen die PMOI besprochen wurden. Ebenfalls an dem Treffen beteiligt waren einige der Agenten, die vor dem Haupttor von Ashraf sitzen. Durch solche Treffen versucht das klerikale Regime auszuloten, welche Möglichkeiten es gibt, dass das irakische Volk eine Ausweisung der PMOI fordert.

Der iranische Widerstand macht die UNAMI, die Sonderbeauftragten des Generalsekretärs im Irak und die US Regierung und seine Streitkräfte im Irak darauf Aufmerksam, dass es sich um feindliche Maßnahmen der irakischen Einheiten gegen Ashraf handelt. Es gibt spätestens jetzt keinen Zweifel mehr daran, dass die irakische Regierung weder gewillt noch in der Lage ist, die Bewohner von Ashraf zu schützen.

Die Funktion der irakischen Einheiten besteht nunmehr ausschließlich darin, die Bewohner zu unterdrücken und nicht darin, sie zu beschützen. Daher sollten sie Ashraf verlassen und durch US Einheiten und ein Beobachterteam von UNAMI ersetzt werden, welche die Umsetzung der internationalen Gesetze und Genfer Konventionen überwacht, so wie es zwischen 2003 und 2008 war und damit für ein Ende der neun Monate lang andauernden psychologischen Folter der Bewohner und die 22 Monate lang andauernde Blockade von Ashraf sorgt.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
2.November 2010