Wednesday, December 7, 2022
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Maryam Rajavi grüßt die streikenden Lehrer im Iran

Aufstand im Iran – Nr. 214

Nach den Lastwagenfahrern und Händlern streiken nun auch die Lehrer und sie drücken damit ihren öffentlichen Ärger und Hass gegenüber der religiösen Diktatur aus.

Am 14. Oktober gingen die ehrenwerten Lehrer im Iran in den Streik und lehnten es ab, zu unterrichten. Sie protestieren gegen die schlechten Lebensbedingungen, Unterdrückung und eine schlechte Sicherheitsatmosphäre in den Schulen, die ihre Rechte mißachten.

Neben den streikenden Lehrern in Teheran wird auch in den Provinzen Alborz, Isfahan, Ost Azarbaijan und West Azarbaijan, Fars, Khorasan Razavi, Nord Khorasan, Kurdistan, Kermanshah, Semnan, Qazvin, Mazandaran, Hamedan, Yazd, Markazi, Lorestan, Ilam, Bushehr, Chahar Mahal und Bakhtiari und Kohgiluyeh und Boyer Ahmed gestreikt.

Die streikenden Lehrer protestieren auch gegen niedrige Löhne und Zulagen, welche sie unterhalb der Armutsgrenze leben lassen, Inflation und hohe Preise und eine daraus resultierende geringere Kaufkraft, die Verhaftung von Lehrern, dem Fehlen unabhängiger Gewerkschaften, fehlender vernünftiger Versicherungsleistungen, dem Ausplündern der Reservefonds der Lehrer, der fehlenden Umsetzung des Gesetzes für öffentliche Dienste seit 2016, der seit drei Jahren fehlenden Umsetzung des Planes für Bewertung und der fehlenden Umsetzung des Plans für Vollzeit – Lehrer und vieles mehr. Der Aufruf zur Sicherheit für Gewerkschaftler, die Freilassung inhaftierter Lehrer, das Ende interner Regelungen bezüglich Gewerkschaftsaktivisten und die Rückkehr zu Arbeitergewerkschaften und Kulturaktivisten zählt ebenfalls zum Teil des Protestes.

Die Streikenden weisen auch darauf hin, dass ihr Recht auf freie Bildung für alle mißachtet wird, dass es keine Standards und unsichere Schulen gibt, dass es einen großen Verfall im Bildungsniveau und den Lehrmitteln gibt, dass die Klassen zu groß und die Finanzmittel in den Schulen zu gering sind.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, grüßte die ehrenwerten Lehrer, die gegen die Tyrannei des klerikalen Regimes streiken. Sie sagte:“ Die katastrophale Situation der aktiven Lehrer und der Lehrer im Ruhestand ist das Produkt der unterdrückenden Politik eines anti – kulturellen Regimes der Mullahs und so lange das Regime an der Macht ist, wird es noch schlimmer werden.“

Sie rief die Öffentlichkeit – vor allem die Jugend – auf, ihre Solidarität mit den Lehrkräften zu zeigen, die eine Großzahl von Problemen und Diskriminierung zu erdulden haben. Sie sagte, dass der Streik der Akademiker und Lehrer sich den Streiks der Lastwagenfahrer und Händler in der letzten Woche anschließe und damit den öffentlichen Ärger und Hass gegenüber einem Regime zeige, das nur Folter und Hinrichtung, Krieg und Terrorismus, Armut und Arbeitslosigkeit, Korruption und das Ausplündern des iranischen Volkes gebracht hat.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

  1. Oktober 2018