Thursday, December 8, 2022
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Maryam Rajavi: Nur die Umsetzung der Resolutionen des UNO Sicherheitsrats kann verhindern, dass das iranische Regime zur Atombombe gelangt

Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 23:18Uhr 

Khamenei lehnt die Inspektion militärischer Anlagen und die Befragung von Atomwissenschaftlern ab und setzt die Doppelzüngigkeit fort im Bemühen, die Bombe zu bekommen

NWRI – Der Oberste Führer Ali Khamenei hat es am Mittwoch, den 20. Mai, abgelehnt, dass die IAEO militärische Anlagen besichtigen und Atomwissenschaftler befragen darf, und offenbart damit seine Absicht, dass das Regime seine Politik der Geheimnistuerei und Doppelzüngigkeit weiter betreibt,

um zu versuchen, seine atomaren Projekte zuende zu bringen und damit vorwärts zu kommen.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des   Iranischen Widerstands hat dazu folgenden Kommentar gegeben: Khameneis Erklärungen und das Verhalten seines Regimes, die die Atomgespräche begleiten, bestätigen erneut den Sachverhalt, dass Stärke und Festigkeit die einzige Sprache sind, die das Regime der Mullahs versteht. Nach drei Jahrzehnten der Geheimhaltung und Täuschung und den sechs oder neun Monaten zum Durchbruch ist keine Lösung in Sicht. Nur die genaue Umsetzung der Resolutionen kann das Regime wirksam daran hindern, dass es Zugang zu Atombomben bekommt. Beschwichtigende Verhandlungen mit diesem religiösen Faschismus werden der Welt keine Sicherheit bieten vor der Bedrohung durch Mullahs, die mit Atomwaffen ausgestattet sind, sondern sie werden die Gefahr für die Völker im Iran, der Region und der Welt erhöhen, weil sie den terroristischen Mullahs nur mehr Zeit geben.

In einer Anhörung des außenpolitischen Ausschusses im US Repräsentantenhaus am 29. April und bei einem Treffen im französischen Senat am 5. Mai erläuterte Frau Maryam Rajavi die Positionen des Iranischen Widerstands gegenüber den Atomprojekten der Mullahs. Sie betonte sowohl die Bedeutung der Umsetzung der sechs Resolutionen des UNO Sicherheitsrats und hob hervor, dass eingehende Inspektionen zu jeder Zeit und an jedem Ort und in allen militärischen und nicht militärischen Anlagen ebenso notwendig seien wie die Möglichkeit, dass das Regime   für die militärischen Dimensionen seiner Atomprojekte, für seine Atomwissenschaftler und für die Netzwerke zum Schmuggel von nuklearer Ausrüstung verantwortlich gemacht werden kann.

Frau Rajavi ergänzte: Die Atombombe garantiert das Überleben des iranischen Regimes und ist eine Voraussetzung für seine Hegemonie in der Region. Das ist der Grund dafür, dass sich das Volk des Iran diesem Programm ernstlich widersetzt und dass der Iranische Widerstand  sich für einen demokratischen und nichtnuklearen Iran einsetzt. (Der volle Text ist jeweils hier und hier zu lesen). 

Am 20. Mai äußerte Khamenei: „Wir werden eine Inspektion unserer militärischen Anlagen durch fremde Leute nicht erlauben. Sie sagen, wir müssen auch herkommen  und Ihre Wissenschaftler befragen können… Ich werde nicht zulassen, dass Fremde herkommen und sich hinsetzen und mit unseren Wissenschaftlern sprechen… Es steht außer Frage, dass es eine solche Erlaubnis nicht geben wird. Der einzige Weg, sich dem unverschämten Feind entgegenzustellen, ist feste Entschiedenheit und keinerlei Unterwürfigkeit“.

Inzwischen hat die UNO berichtet, dass das Regime der Kleriker mitten in der Zeit der Atomgespräche vorhatte, verbotene Kompressoren zu kaufen, die in den Atomprojekten hätten benutzt werden können. In dem Bericht heißt es auch, dass Teheran das ganze Jahr über versucht hat, Technologie für die Anreicherung von Uran auf dem Schwarzmarkt zu bekommen. Ferner hat Großbritannien die UNO über ein aktives Netzwerk des  iranischen Regimes in Kenntnis gesetzt, das mit der Beschaffung von nuklear verwertbarem Material beauftragt ist. (Reuters, den 13. Mai; The Guardian, den 30. April 2015)

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

21. Mai 2015