Friday, December 2, 2022
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Mehrfache Verletzung der Resolution 2231 des UNO Sicherheitsrats durch Raketenabwürfe und den Export von Waffen an Syrien auf Anordnung von Khamenei

Donnerstag, den 17. November 2016 um 19:35 Uhr
Generalmajor Hassan Firouzabadi, Spitzenberater von Khamenei, der bis zu diesem Sommer Stabschef des Regimes war, hat erklärt: „Seine Exzellenz (Khamenei) hat den Abwurf der Rakete ‚Emad‘ gebilligt.

Es werden in diesem Land keine Raketen abgefeuert, ohne dass das vom Chefbefehlshaber gutgeheißen wird. Sogar für den Abwurf bei militärischen Übungen bedarf es der Erlaubnis des Revolutionsführers… er bestimmt sogar die Zeit des Abwurfs und entscheidet darüber, wann sie abgefeuert werden sollen“.  (Tasnim – die Nachrichtenagentur der Qods Armee am 12. November)
Die Rakete ‚Emad‘, die am 11. Oktober 2015 abgeworfen wurde, kann einen Atomsprengkopf  tragen.   Dass sie abgeschossen wurde, ist eine offene Verletzung der Resolution 2231 des Sicherheitsrats, die am 20. Juli 2015 ratifiziert wurde. Diese Resolution fordert den Iran auf „keinerlei Aktivität zu unternehmen, die so geplant ist, dass Atomwaffen verwendet werden können, einschließlich des Gebrauchs einer dafür geeigneten Raketentechnologie“
Am 21. November hat das Mullah-Regime eine Rakete mit dem Namen ‚Ghadr‘ im Gebiet Chah-Bahar abgeschossen. Eine andere Rakete mit der Bezeichnung ‚Ghadr-F‘ mit einer Reichweite von 2000 km und noch eine weitere namens ‚Ghadr-H‘ mit einer Reichweite von 1700 km wurden am 8. März 2016 gestartet. ‚Emad‘ und ‚Ghadr‘ Raketen zählen zur Familie der ‚Shahab-3‘ Raketen. Sie wurden von den nordkoreanischen Raketen ‚Nodong 1‘ kopiert und können Atomsprengköpfe tragen.
Nach dem Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation vom November 2011 werden die Aktivitäten mit Atomwaffen des Regimes mit dem Ziel durchgeführt, atomare Sprengköpfe an Shahab-3 Raketen anzubringen.
Das alles bedeutet, dass das Mullah-Regime die Resolution in den 16 Monaten seit ihrer Verabschiedung viermal verletzt hat, und dass die Spitzenmilitärs zugegeben haben, dass diese Raketen auf den direkten Befehl  von Khamenei gestartet wurden, der auch den Zeitpunkt des Abfeuerns bestimmt hat.
 Weiterhin hat das Regime dadurch, dass es Raketen an Syrien geschickt und dort eine Fabrik zur Raketenproduktion aufgebaut hat, beständig die Resolution verletzt. Generalmajor Mohammad Bagheri, Chef des Generalstabs der bewaffneten Kräfte, machte am 11. November die Aussage: Syrien ist in den letzten Jahren an den Punkt gekommen, wo der Iran für es eine Industrie für Raketenproduktion geschaffen hat und über Raketen in Aleppo verfügt“. Vier Tage danach hat Brigadier Amir Ali Hajizadeh, Befehlshaber der Flugwaffe des IRGC, bekannt gegeben, dass die Fabriken zur Raketenproduktion des IRGC in Aleppo im Verlauf des Krieges komplett zerstört worden sind.
Mit seiner Kriegstreiberei und dem Schüren von Krisen hat das inhumane Regime der Mullahs den Frieden und die Ruhe in der Region und in der Welt in Gefahr gebracht; Untätigkeit und Schweigen der internationalen Gesellschaft bestärkt das Regime in seiner Politik.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
17. November 2016