Sunday, February 5, 2023
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Neue repressive und provokative Maßnahmen des irakischen Unterdrückungskomitees gegen Ashraf

Les agents du Vevak installant des haut-parleurs puissants à l'entrée d'Achraf avec l'aide des forces irakiennes    – Erneute Entsendung von Agenten vor das Eingangstor des Camps Ashraf 
    – Larijani’s Reise nach Kermanshah und Chahar Zebar- Tal, um Komplotte gegen Ashraf zu schmieden

Durch volle Unterstützung des Komitees zur Niederschlagung von Ashraf im Büro des irakischen Premierministers weiten die Agenten des im Iran herrschenden religiösen Faschismus ihren rund um die Uhr anhaltenden Psychoterror gegen die Bewohner von Ashraf aus. Die Agenten dieses Büros  intensivieren ihre restriktiven Maßnahmen gegen die Bewohner des Camps und schaffen dadurch die Voraussetzung für weitere Krisen und Angriffe gegen Ashraf:

1. Zusammen mit den irakischen Einheiten führen die Agenten dieses Komitees nächtliche Patrouillen auf den Strassen Ashraf’s durch; sie beschimpfen die Bewohner und werden sogar handgreiflich, wenn sie ihnen alleine begegnen. In vielen Fällen werden die Bewohner mit Festnahme und Mord gedroht.

2. Einer dieser Agenten, Heydar Azab Mashi, ein Offizier des irakischen Geheimdienstes hat am 24.07.2010 zusammen mit einigen irakischen Soldaten den Camp-Bewohner Gholamhossein Niko angegriffen und seine Hand ernsthaft verletzt.

3. Heydar Azab hatte einige Tage davor Mohammad Afzalian, einen anderen Camp-Bewohner mit Mord gedroht; seine versuche ihn festzunehmen und zu entführen waren jedoch gescheitert.

4. Zusammen mit einigen anderen irakischen Kräften betritt Heydar Azab die Arbeits- und Lebensräume der Bewohner und droht sie mit Mord und Festnahme. Beschämenderweise versucht er die Bewohner von Ashraf dazu zu bewegen, sich dem iranischen Regime anzuschließen. Auf Wunsch des Komitees zur Niederschlagung von Ashraf berichtet er darüber hinaus negativ über Ashraf.

5. Heydar Azab ist einer der Verbindungsmänner des Komitees zu den Agenten des iranischen Geheimdienstes – stationiert vor dem Eingangstor von Ashraf – und ist für deren Verpflegung zuständig. Um Ashraf-Bewohner zu provozieren, brachte er am 27.07.10 die Agenten in Ashraf und stationierte sie auf dem Sin-Platz im Camp Inneren. Erst nach Protesten der Bewohner mussten die irakischen Einheiten das Gelände verlassen.

6. Parallel zu diesen Ereignissen entsandte der iranische Geheimdienst am 27. und 28. 07.10 einige seiner Söldner zum zweiten Mal nach Irak, um sie vor dem Eingangstor von Ashraf zu stationieren. Da es dem im Iran herrschenden religiösen Faschismus nicht gelingt, die familienangehörigen von Ashraf-Bewohnern für seine Zwecke zu missbrauchen, ist er gezwungen einige Geheimdienstagenten und Agenten der terroristischen Ghods-Einheiten abwechselnd zwischen Iran und Irak pendeln zu lassen.

Diese unterdrückenden Maßnahmen finden in einer Zeit statt, in der Ali Larijani, der Parlamentspräsident des Mullahs am 26.07.10 nach Kermanshah und Chahar zaber Tal im Westiran an der Grenze zum Irak gereist ist. Sein Ziel bei dieser Reise ist, die Maßnahmen gegen die in Ashraf stationierten Mitglieder der Volksmojahedin zu verschärfen. Enttäuscht von den Ergebnissen der Parlamentswahlen im Irak und dem großen Rückhalt der Iraker für die nationale Alternative im Irak sowie der Niederlage seiner Söldner bei der Regierungsübernahme versucht das Mullah-Regime in der gegenwärtigen politisch brüchigen Situation, die Volksmojahedin noch mehr unter Druck zu setzen, solange Maliki noch an der Macht ist.

Der iranische Widerstand weist die US-Regierung und US-Kräfte im Irak, sowie den UN-Generalsekretär und dessen Sondergesandten im Irak auf die oben benannten Punkte hin und fordert die Rückkehr der US-Kräfte in Ashraf-Gelände zur Gewährleistung des Schutzes der Bewohner sowie die Stationierung der UNAMI-Beobachter der Vereinten Nationen in Ashraf, um eine erneute humanitäre Katastrophe zu vermeiden. Des Weiteren fordert der iranische Widerstand, dass die Beteiligten die Rechte der Ashraf-Bewohner als geschützte Personen nach 4. Genfer Konvention respektieren.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran 
29.Juli 2010