Berlin (Agenturen) – Deutschland arbeitet eng mit Frankreich und seinen anderen Verbündeten zusammen, um die Gefahr eines nuklear bewaffneten Irans abzuwenden, sagte ein deutscher Regierungssprecher am Montag.
Die französische Regierung beurteilte die Situation korrekt, weil "alle Elemente einer sehr ernstzunehmenden Verpflichtung für die internationale Gemeinschaft vorhanden seien und dass wir alles Mögliche unternehmen müssen, um sicher zu stellen, dass sich der Iran nicht nuklear aufrüsten kann", sagte der Regierungssprecher Ulrich Wilhelm in Berlin.
Wilhelm antwortete auf die Fragen der Journalisten zu der Erklärung des französischen Außenministers Bernar Kouchner, der unterstellte, dass es wegen dem iranischen Atomprogramm zu einem Krieg kommen könne.
In einem Interview mit dem französischen Fernsehen am Sonntagabend sagte Kouchner über den Iran: "Wir müssen uns auf das Schlimmste gefasst machen." Auf die Frage, was denn das schlimmste sei, antwortete er: "Das ist Krieg."
Kouchner sagte, dass es "gegenwärtig keine größere Krise" gäbe, als die, die durch das Atomprogramm Teherans ausgelöst wurde.
"Wir werden nicht zulassen, dass diese (Atom) Bombe gebaut wird", erklärte er, weil das "eine reale Gefahr für die ganze Welt" darstellt.
