StartStoppt Hinrichtungen im IranIran: MEK-Unterstützer Yaghoub Derakhshan zum zweiten Mal zum Tode verurteilt

Iran: MEK-Unterstützer Yaghoub Derakhshan zum zweiten Mal zum Tode verurteilt

 

Dringender Handlungsbedarf zur Rettung politischer Gefangener im Todestrakt

Die iranische Justiz hat den politischen Gefangenen Yaghoub Derakhshan, einen Anhänger der Volksmojahedin (PMOI/MEK), der derzeit im Lakan-Gefängnis in Rasht inhaftiert ist, zum zweiten Mal zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde von der Zweiten Kammer des Revolutionsgerichts in Rasht unter dem Vorsitz von Mohammad Ali Darvish-Goftar nach einem Online-Schauprozess ohne Anwesenheit eines Anwalts verkündet. Herr Derakhshan ist daher unmittelbar von der Hinrichtung bedroht.

Yaghoub Derakhshan, 51, wurde im April 2025 verhaftet und im August 2025 vom Ersten Senat des Revolutionsgerichts in Rascht unter Vorsitz von Ahmad Darvish-Goftar wegen „Baghi“ (bewaffneter Rebellion) zum Tode verurteilt. Auch dieser Prozess wurde per Videokonferenz geführt. Im November 2025 verwies der Oberste Gerichtshof des Regimes den Fall in einem inszenierten Manöver zur Neuverhandlung an den Zweiten Senat des Revolutionsgerichts in Rascht unter Vorsitz von Mohammad Ali Darvish-Goftar (dem Sohn von Ahmad Darvish-Goftar).

Der iranische Widerstand fordert den UN-Menschenrechtsrat, den Hohen Kommissar für Menschenrechte, andere relevante UN-Gremien und alle Menschenrechtsorganisationen auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Freilassung politischer Gefangener zu erreichen und das Leben der zum Tode Verurteilten, insbesondere von Yaghoub Derakhshan, zu retten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)

5. Juni 2026