Friday, February 3, 2023
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Oberster Führer zeigt die Angst des Regimes vor den Protesten auf

Der oberste Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei, hat erneut vor steigenden Unruhen in 2019 gewarnt und damit gezeigt, welche Angst das gesamte Regime vor wachsenden Volksprotesten hat.

Die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim News berichtete, dass bei einem Treffen von Khamenei mit den Familien der sogenannten „Verteidiger der Heiligtümer“, dessen Männer und Söhne in Syrien und im Irak gefallen sind, der oberste Führer die USA dafür verantwortlich macht, dass sie „mit Hilfe von Sanktionen und sicherheitsgefährdenden Maßnahmen“ einen Bürgerkrieg provozieren und „die Menschen im Iran auf die Straße bringen will“, damit sie im Iran protestieren.

Er sagte gegenüber den Familien, dass es „entgegen einiger Analysen zu dem Thema hauptsächlich Menschen seien, die unvernünftig und dem Westen gegenüber verbunden sind“, welche protestieren und dass das Regime stark ist. Er behauptete weiter, dass das Regime „im Februar die größte Feier aller Zeiten zum 40. Geburtstag des Regimes“ veranstalten wird. Damit reagierte er auf Aussagen des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton, der gesagt hatte, dass das Regime seinen 40. Geburtstag nicht erleben wird.

Trotz aller Aussagen der Stärke des Regimes ist deutlich geworden, dass Khamenei Angst vor den kommenden Anti – Regime Protesten hat. Er beschuldigt „ausländische Feinde“, anstatt zu verstehen, dass das iranische Volk will, dass das Regime geht.

Er sagte:“ Die Pläne des Feindes sind für jeden klar ersichtlich. Jeder muss verstehen, dass wir in dieser Lage sind, weil die USA ein teuflischer und bösartiger Feind sind und dass sie aktiv daran beteiligt gewesen sind, in 2018 für Unruhen zu sorgen und dass sie auch für 2019 ihre Pläne haben.“

Er forderte das Regime auf, „alarmiert und aufmerksam zu sein“ und sagte weiter, dass sich die iranische Jugend diesen Dingen entgegen stellen muss, weil sie sonst „dem Feind das Feld bereitet“, obwohl dieser jetzt noch „schwach“ sei.

Der Feind ist also schwach und dennoch wenden sich die iranischen Menschen gegen das Regime? Es scheint eher so, als sei das Regime schwach und könne leicht vom iranischen Volk gestürzt werden.

Khamenei denkt, die legitimen Forderungen und Aufrufe des iranischen Volkes zu einem Regimewandel seien nur das Resultat einer fallenden Wirtschaft und dass die Vertreter des Regimes nur die heimische Produktion ankurbeln müssen und damit die wirtschaftlichen Probleme behoben werden. Doch die Wirtschaft liegt so sehr am Boden, dass 80% der Iraner unterhalb der Armutsgrenze leben und das ist ein zentraler Punkt der Proteste. Die Wurzel allen Übels ist die Herrschaft des iranischen Regimes.

Am 4. Dezember nannte der sogenannte Leiter für Menschenrechte im Iran, Mohammad Javad Larijani, die Volksproteste eine „Spaltung“, die von ausländischen Kräfte angefeuert würde und wo es um monetäre Probleme geht. Er sprach den Demonstranten das Recht auf Proteste ab und forderte die Justiz auf, sich darum zu kümmern.

Das Regime hat Angst vor seinem eigenen Volk und es wird seinen Forderungen niemals zuhören.