NWRI – Die steigenden Kämpfe im Jemen sind Teil eines geschickten Planes der Qods Einheiten des iranischen Regimes bei den Revolutionsgarden (IRGC), die nach dem Motto “Yaman khosh hal” (glücklicher Jemen auf Persisch) ausgeübt werden, um ein islamisches Emirat zu gründen. Das berichtet die in London ansässige Ashharq al-Awsat am Mittwoch.
„Aktuell gibt es eindeutige Beweise, die deutlich zeigen, dass der Iran direkt am Provozieren eines Krieges im Jemen beteiligt ist, indem er die Huthists mit Munition, Waffen, Geld und militärischer Schulung unterstützt“, ergänzt die Tageszeitung.
„Dieser Plan wurde vor mehr als einem Jahr auf direkte Initiative von Mohammad Jafari entwickelt, dem wichtigsten Kommandeur der islamischen Revolutionsgarden. Ein Budget in Höhe von 4 Millionen $ wurde für die Umsetzung des Plans bereit gestellt.
„Zu den wichtigsten Punkten des Plans zählt die Ausbildung der Huthists Einheiten als Guerillatruppe, Kämpfe in Städten und Bergregionen, Sprengstoffanschläge und Mobilisierung der Öffentlichkeit. Hinzu kommt Bestechung von Stämmen sowie die Kontaktaufnahme und Einbindung der bestehenden südlichen Mobilitätsbewegung im Südjemen, um mit ihr Druck auf die Zentralregierung aus allen Richtungen zu machen, während eine direkte Koordination mit Mitgliedern von Al-Qaida erfolgt, welche mittlerweile ein eindeutiges Anhängsel der iranischen Revolutionsgarden geworden sind.“
„Es gibt klare neue Fakten, die dies bestätigen, am wichtigsten ist die Tatsache, dass die Einmischung des Iran im Jemen 2004 unter dem Deckmantel sogenannter humanitärer und karitativer Zwecke begann, indem das Krankenhaus des iranischen Halbmondes in Sa’dah eröffnet wurde. Die Verbindungen des Krankenhauses führen direkt zu den Huthists.“
„Das Endziel des „Yaman khosh hal“ Planes soll durch zwei Stationen erreicht werden. Eine Station besteht darin, dass die Regierung zu einem pro-Iranischen religiösen Regime wird, angeführt durch Al-Huthi. Eine weitere Etappe besteht aus einer separaten Regierung im Süden des Landes, angeführt durch eine Gruppe von politischen Fraktionen, die direkt vom Iran geführt und gegründet werden. Natürlich würden beide Stationen den Auftakt zu einem Zugang des Iran zum Herzen des Horns von Afrika bedeuten.“
„Das Ziel der iranischen Aktivitäten in Somalia und Kenia ist ähnlich, es geht um einen gewaltsamen Zugriff und Kontrolle der Navigationsrouten im Roten Meer.“
