
Iraner und Unterstützer des iranischen Widerstands versammelten sich am 21. Juni in Stockholm, um den 44. Jahrestag des 20. Juni 1981 zu begehen, einem Wendepunkt in der modernen iranischen Widerstandsgeschichte. Die Demonstranten äußerten eine einheitliche Forderung: einen Regimewechsel im Iran, geführt vom Volk und seinem organisierten Widerstand – nicht durch ausländische Intervention oder Beschwichtigungspolitik.
Teilnehmer aus ganz Skandinavien versammelten sich im Stadtzentrum und skandierten Parolen wie „Wandel durch das iranische Volk – das ist die dritte Option“ und „Der Aufstand des iranischen Volkes ist der Ausweg aus der Krise“.
Die Botschaft, die in den schwedischen Abendnachrichten von TV4 ausgestrahlt wurde, war eindeutig: Krieg und Diplomatie haben dem Iran weder Freiheit noch Demokratie gebracht. Stattdessen betonten die Demonstranten, dass ein sinnvoller Wandel von innen kommen müsse, durch eine koordinierte und beharrliche Widerstandsbewegung, die auf dem Willen des iranischen Volkes gründet.
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Sweden, June 21, 2025: Massive Iranian Resistance Rallies in #Stockholm Back Democratic Change — #No2ShahNo2Mullahs. #NCRIAlternative #IranThirdOption #FreeIran10PointPlan #FreeIran2025 pic.twitter.com/iHWjNnahu2— Iran Freedom (@4FreedominIran) June 24, 2025
Die Redner bei der Kundgebung in Schweden betonten, dass die jüngere Generation eine Kraft für künftige Veränderungen sei. Sie wiesen darauf hin, dass die Mehrheit der Iraner nach der Revolution von 1979 geboren wurde und heute eine säkulare, demokratische Republik fordert, die auf der Trennung von Religion und Staat basiert.
Gleichzeitig fand in Berlin eine Großdemonstration statt, die live von Reuters TV übertragen wurde und das Ausmaß und die Dringlichkeit des Widerstands verdeutlichte. Shahin Ghobadi, Sprecher der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), erklärte, das Regime sei nie verwundbarer gewesen, während das interne Widerstandsnetzwerk – insbesondere durch organisierte „Widerstandseinheiten“ – nie stärker gewesen ist.
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2-#Stockholm, June 21, 2025: Massive rally as the Iranian Resistance supporters protest #Iran's regime and reject the deposed monarchy. They champion #IranThirdOption.#NCRIAlternative #FreeIran2025 #No2ShahNo2Mullahs pic.twitter.com/XIcBJlozsY— Iran Freedom (@4FreedominIran) June 22, 2025
Ghobadi sagte, das gegenwärtige Kriegsumfeld habe die Überlebenskrise des Regimes nur noch verschärft. Dies lege das Scheitern des jahrzehntelangen westlichen Engagements offen und signalisiere, dass es an der Zeit sei, den Kampf des iranischen Volkes als die wahre Lösung anzuerkennen. Er betonte, dass Frieden in der Region unerreichbar bleibe, solange das Regime an der Macht ist.
Die Demonstranten verurteilten zudem das Streben des Regimes nach Atomwaffen, Repression und Terrorismus und betonten, Verhandlungen hätten Teherans Verhalten in der Vergangenheit nicht eindämmen können. Viele forderten die volle internationale Anerkennung des iranischen Widerstands und lehnten die Legitimität des Regimes insgesamt ab.
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Diese parallelen Kundgebungen in Europa signalisierten eine wachsende Dynamik innerhalb der iranischen Diaspora, eine dritte Option zu unterstützen – weder Krieg noch Beschwichtigung, sondern einen demokratischen Wandel von innen heraus – vorangetrieben vom iranischen Volk selbst.

