Saturday, February 4, 2023
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Teheraner Staatsanwalt: Frauen, die den “Kleiderkodex” der Mullahs umgehen, werden ausgewiesen

NWRI – Der Teheraner Staatsanwalt, Saeed Mortazavi, sagte in der regierungstreuen Tageszeitung Kayhan am Dienstag: "Die Mehrheit der Mannequins (besagte Frauen, die sich nicht an den von der Mullahregierung aufgezwungenen Kleiderkodex halten) erscheinen öffentlich als Mitglieder von kriminellen Banden und werden aus dem Iran ausgewiesen."

Es ist bekannt, dass Mortazavi den Überfall und die Entführung von Zahra Kazemi, der iranisch-kanadischen Fotojournalistin geleitet hat. Sie verstarb am 11. Juli 2003 an den Folgen.

Dr. Shahram A’zam, ein Mediziner, der sich später nach Kanada absetzte, untersuchte Kazemi, als sie kurz vor ihrem Tod am 11. Juli in das Baqittula Krankenhaus eingewiesen wurde. Dr. A’zam, der im Teheraner Baqiatollah Militärkrankenhaus arbeitete, welches den Iranischen Revolutionären Garden unterstellt ist, sagte, dass Kazemi nicht nur unmenschlich geschlagen, sondern auch "sehr brutal vergewaltigt" worden war.

Kazemi wurde der Spionage beschuldigt und mehrere Tage lang von den vom Staatsanwalt angeleiteten Agenten und dem Ministerium für Geheimdienst und Staatssicherheit (MOIS) verhört und geschlagen. Mortazavi war selbst teilweise anwesend.

Unter dem Schutz des Höchsten Führers des Iranischen Regimes, Ali Khamenei, ist Mortazavi besser bekannt als "der Presseschlächter", weil er mehr als 140 Tageszeitung, Wochenzeitschriften und andere Blätter auf Anweisung seines Meisters geschlossen hat.