Sunday, December 4, 2022
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VP Mike Pence: Die USA stehen den Menschen des Iran zur Seite

Die Regierung der Vereinigten Staaten ist bestrebt, der iranischen Bevölkerung zur Seite zu stehen, erklärte Vizepräsident Mike Pence am Sonntag in Face the Nation von CBS.

Auf die Frage, was die Strategie der USA gegenüber der Bedrohung durch das iranische Regime sei, antwortete Vizepräsident Pence: „Was wir wollen, ist, den iranischen Menschen zur Seite stehen. Tausende  von ihnen haben sich am Freitag vor dem Weißen Haus versammelt und Zehntausende sind im vergangenen Jahr auf die Straße gegangen in den Städten im ganzen Iran. Wir möchten ihnen beistehen, um zu sehen, dass der Iran weiterkommt, eine Zukunft hat und Freiheit erhält“.

„Während wir uns strikt gegen die Ajatollahs stellen, setzen wir unsere höchsten Hoffnungen auf das iranische Volk“, meinte er.

Der Vizepräsident sagte ergänzend, dass das iranische Regime seit 40 Jahren „Terror propagiert“.

„Sie sind die führenden staatlichen Förderer von Terror in der Welt. Das muss ein Ende haben und Amerika wird weiterhin entschlossen zu den Menschen des Iran stehen, damit sie eine bessere Zukunft haben“, sagte er.

 

Am Freitag, dem 21. Juni, sind Tausende iranisch-amerikanische Unterstützer  der wichtigsten demokratischen Oppositionsgruppe der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (OVMI oder MEK) vom Gebäude des Außenministeriums zum Weißen Haus  marschiert aus Solidarität mit den Protesten für einen Regimewandel innerhalb des Iran.

Die gewählte Präsidentin der iranischen Opposition Maryam Rajavi erklärte in einer Videobotschaft für die Versammlung, dass die Darstellung des iranischen Regimes, es gebe ein amerikanisches „B Team“, nur verdecke, dass sie ihr „Bomberteam“ haben. Zu den Beispielen für die unheilvollen Aktivitäten gehörten Versuche, die vom Streben nach Atombomben, versuchten Sprengstoffanschlägen in Albanien und Frankreich, bis zur Bombardierung von Öltankern im Persischen Golf, dem Abschießen von US Drohnen, Raketenangriffen in Saudi Arabien und Angriffen auf die US Botschaft in Bagdad reichten. Wenn die Mullahs für ihre Verbrechen nicht verantwortlich gemacht werden, werden sie darin bestärkt, so Frau Rajavi. Das Starten von Katjuscha-Raketen in Mossul und  Basra und ein Raketenangriff auf die amerikanische Drohne seien lebendige Beispiele dafür.

Frau Rajavi wiederholte, dass das Kleriker-Regime der Hauptgrund für Krieg und Krise in der Region sei, und fuhr fort: „Die wirkliche Frage in der Behandlung des religiösen Faschismus, der im Iran herrscht, ist die Wahl zwischen Appeasement und Entschiedenheit gegenüber den Mullahs. Obwohl es doch so ist, dass das Regime seit 40 Jahren im Krieg mit der Bevölkerung im Iran und mit der Welt ist, schüren diejenigen, die weiterhin ihren Nutzen daraus ziehen, Ängste über einen drohenden Krieg und halten die Weltgemeinschaft davon ab, entschieden zu reagieren, und ermutigen daher zum Appeasement. Auf der Grundlage einer 40jährigen Erfahrung kann man sagen, es fehlen dem Mullah-Regime die Fähigkeit zur Reform und zur Änderung seines Verhaltens. Khamenei sagt, eine Änderung im Verhalten des Regimes sei gleichbedeutend mit einem Regimewechsel“.

„Was ist das wirkliche Problem, vor das sich die Menschen im Iran und der Widerstand gestellt sehen?“ schloss sie: „Unterwerfung oder Kampf bis zum Ende. Wir wollen nicht mehr als Freiheit und Menschenrechte, die natürlich den Weg bereiten zu Entwicklung, Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit im Iran und in der Region. Ein Iran frei vom religiösen Faschismus, ohne Terrorismus und Kriegstreiberei, das ist es, was wir erstreben“.