Saturday, December 3, 2022
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US-Marine beschlagnahmt iranische Raketenteile, die für den Jemen bestimmt waren

Ein Kriegsschiff der Marine der Vereinigten Staaten hat einen ‚bedeutenden Vorrat‘ an Teilen von iranisch gelenkten Raketen beschlagnahmt, die für die Rebellen im Jemen bestimmt waren, erklärten Vertreter der USA. Damit wurden zum ersten Mal solche hochentwickelten Komponenten aufgegriffen, die auf dem Weg in den dortigen Krieg waren, meldet Associated Press.

Die Entnahme von einem unscheinbaren Boot durch die US Marine und einem Team der Küstenwache der USA ereignete sich am letzten Mittwoch im Nordteil des arabischen Meers und es konnte für die Waffen eine Verbindung zum iranischen Regime hergestellt werden, so die Meldung von AP vom 4. Dezember 2019.

US Politiker erklärten, der Vorfall sei ein augenfälliger Beleg für den illegalen Schmuggel von Waffen zu den Houthi Rebellen. Die Regierungsvertreter sprachen von einer wichtigen Mission, die aber geheim bleiben soll.

Das Regime im Iran schmuggelt illegal Waffen zu den Houthi Rebellen, die im Jemen gegen die dortige Regierung kämpfen. Die USA hatten schon kleinere und weniger entwickelte Waffen bei der Überfahrt ergriffen.

Laut den Regierungsvertretern führte die USS Forrest Sherman Routine Operationen durch, als die Seeleute ein kleines hölzernes Boot ohne Länderkennzeichen entdeckten. Das Personal der Marine und der Küstenwache hielten das Boot an und gingen an Bord zur Inspizierung. Dabei entdeckten sie die Waffen.

Die Regierungsvertreter nannten keine genauen Zahlen von Raketen oder Teilen davon, gaben aber an, dass es ein bedeutender Vorrat gewesen sei. Sie sagten, das Boot sei im Hafen vertäut worden und die Leute an Bord seien der jemenitischen Küstenwache übergeben worden. Die Waffenteile befinden sich nach wie vor auf dem Schiff der USA.

Der Schmuggel in den Jemen verstößt gegen eine Resolution des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen.