Wednesday, December 7, 2022
StartNWRI-ErklärungenIrans WiderstandVerbrennen von Chamenei – Bildern, Proteste ausgeplünderter Bürger und armer kurdischer Grenzgänger

Verbrennen von Chamenei – Bildern, Proteste ausgeplünderter Bürger und armer kurdischer Grenzgänger

 

Aufstände im Iran – Nr. 50

 

1. Am 20. Januar protestierten mehrere Menschen aus Robat Karim (Provinz Teheran) gegen hohe Preise. Ein Großteil der Demonstranten waren Frauen, sie riefen Sprechchöre gegen das Regime. 

 

Um die Menge einzuschüchtern und zu vertreiben, überfuhren kriminelle Agenten der Polizei eine Frau, die gegen das Ausplündern ihrer Anlagen protestierte. Dieselbe kriminelle Methode gab es bereits bei den Protesten in Ahwaz zu sehen, wo Handlager des Regimes Demonstranten mit einem Laster überfuhren. 

 

2. Am selben Tag protestierten Farmer aus Ahwaz, deren Land mit falschen Versprechungen des Regimes ausgeplündert wurde, vor dem Entwicklungsunternehmen Amir Kabir in Ahwaz. Zu ihren Forderungen gehörte, dass sie mit ihren eigenen Händen auf dem Land arbeiten können, welches ausgeplündert wurde. Spezialeinheiten attackierten sie mit Schlagstöcken. 

 

3. Eine Reihe von Arbeiter der Gemeinde Mahshahr trafen sich vor dem Gemeindegebäude der Stadt, um gegen fehlende Zahlungen ihrer monatlichen Gehälter zu protestieren. 

 

4. Mit einer Protestversammlung einer Gruppe von Arbeitern der Kian Kurd Fabrik in Malayer, deren Proteste im letzten Woche wegen fehlender Gehaltszahlungen und Boni aus 2017 begann, ging der Protest weiter. 

 

 

Am 18. Januar gingen weitere arme und unterdrückte Menschen in verschiedenen Teilen des Landes auf die Straßen:

 

5. Tapfere Jugendliche aus Ghom brannten ein großes Bild von Chamenei am Hamza Boulevard nahe der Parsian Gaspumpe nieder. 

 

6. Eine Menge von Bürgern und Jugendlichen in Isfahan hielt eine Protestveranstaltung ab. Sie wurden von Söldnern des Regimes angriffen und es gab Auseinandersetzungen. 

 

7. Nachdem Söldner des Regimes in einem Grenzposten in Bityush (nahe Sardasht) sechs Pferde von Grenzgängern erschossen hatten, griffen die Bürger von Bityush den Grenzposten an, der bereits als „Mordposten für Grenzgänger“ bekannt ist. Es gab Zusammenstöße mit den Söldnern und sie entfernten diverse Dokumente von der Grenzstation. 

 

8. Die ausgeplünderten Bürger des Caspian Institutes versammelten sich vor der Zweigstelle des Institutes in Sa’adat Abad, um gegen die Ausplünderung ihrer Anlagen zu protestieren. Sie bewarfen das Gebäude mit Eiern und riefen:“ Tod den Dieben“ und „Die Diebe von Caspian werden von der Regierung geschützt.“

 

9. Auch der Protest der Iran Quti Arbeiter in Qazvin, die in der letzten Woche ihren Protest wegen fehlender Gehaltszahlungen und Boni der letzten neun Monate begannen, ging weiter. 

 

10. In Ahwaz trafen sich rund 1000 Menschen, um an der Gedenkzeremonie für Aria Roozbehi Babadi teil zu nehmen. Er wurde am 10. Januar von Agenten des Geheimdienstes des Regimes verhaftet. Das Ministerium für Geheimdienste warf seinen Leichnam in den Karoon Fluß, nachdem sie ihn ermordet hatten. 

 

11. Die Bürger von Arak nahmen an der Beerdigung von Shahab Abtahi teil. Der 20 Jahre alte Iraner starb für die Freiheit des iranischen Volkes. 

 

12. Die Beerdigung von Sarou Ghahremani (24) und Kianoush Zandi (26), zwei Freiheitskämpfern aus Sanandaj, fand mit großer Präsenz der Bürger statt, obwohl Agenten in Zivil und Geheimdienstagenten vor Ort waren. 

 

13. Bei der Beerdigung von Ali Pouladi, einem 26 Jahre alten Bürger von Goytar (Chalus), die am 18. Januar mit starker Beteiligung der Bürger abgehalten wurde, waren überall die Schreie seiner trauernden Mutter zu hören, was die Menge sehr bewegte. Sie sagte: „Die Agenten des Regimes haben mir mein Kind genommen und es ermordet. Ich bin mir sicher, dass seine Freude dafür Rache üben werden.“  

 

Ali Pouladi wurde am Abend des 12. Januar verhaftet und ein paar Stunden später starb er unter der Folter durch kriminelle Polizisten. Am nächsten Morgen informierten die Kriminellen seine Familie von seinem Tod. In einer skandalösen Lüge sagte der Leiter der Gerichtsmedizin von Mazandaran, dass Ali Pouladi an mehreren Kopfverletzungen starb, die bereits einen Monat vor dem Vorfall zugefügt worden sind. Andere Agenten sagten, er hätte Epilepsie gehabt und sei wegen eines Herzinfarktes gestorben. Seine Familie bestand jedoch darauf, dass er zur Zeit seiner Verhaftung bei guter Gesundheit gewesen sei. Die erscheinende unterdrückende Polizei von Chalus sorgte für Zusammenstöße mit seiner Familie und den sie begleitenden Bürgern. 

 

 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

21. Januar 2018