Tuesday, December 6, 2022
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Die Proteste der iranischen Opposition sind bewunderungswürdig

Congressman Ted PoeVon: Ted Poe, Mitglied des US-amerikanischen Repräsentantenhauses
Quelle: Poe.house.gov

Washington, 2. Februar 2009 – Mr. Speaker, Es gibt eine schreckliche Nachricht über die iranische Nation. In der vergangenen Woche hat die Regierung des Irans zwei der elf Personen hinrichten lassen, die wegen der friedlichen Proteste gegen die Regierung festgenommen und zum Tod verurteilt wurden. Sie wurden gehängt. Der Iran gab gestern bekannt, dass neun weitere zum Tod verurteilte Menschen auf dem öffentlichen Platz gehängt werden.

Am Samstag wurde über das Leben von 16 weiteren Demonstranten in einem Prozess entschieden. Hunderte Menschen wurden im Dezember festgenommen, als die Befürworter der Freiheit wieder zu Tausenden auf die Straßen im Iran gingen und mindestens acht Menschen wurden von der Regierung ermordet. 

Was war ihr Verbrechen? Sie haben sich gegen die manipulierten Präsidentschaftswahlen im Juni vergangenen Jahres ausgesprochen, sie haben sich gegen den Diktator Ahamdinejad ausgesprochen, der sein eigenes Volk ermordet.

Die Leute lehnen den tyrannische Winzling aus der Wüste, Ahmadinejad, ab und sie werden in den Straßen ermordet und in den von der Regierung kontrollierten Gerichtssälen für die friedliche Anfechtung des Wahlbetrugs verurteilt.

Also war der Tod durch Erhängen am Freiheitsbaum ihr Schicksal, aber ihre stillen Stimmen werden noch immer gehört und verkünden die Freiheit in ganz Iran. Sie starben als Märtyrer für ihr Land; sie starben für die menschliche Würde; sie starben allein, aber nicht allein für sich, sondern für jeden Iraner, der an das Menschenrecht auf Freiheit glaubt.

In der nächsten Woche, am 11. Februar wird der Iran den 31. Jahrestag der Islamischen Revolution begehen. Die Revolution hatte dem iranischen Volk Freiheit versprochen, aber ihm die Tyrannei gebracht. Üblicherweise finden im ganzen Land dazu Kundgebungen statt, die die Regierung organisiert. Doch die Führer der Freiheitsbewegung bitten die Menschen noch einmal, ihr Leben zu riskieren und sich der tyrannischen Regierung und den von der Regierung kontrollierten Kundgebungen zu widersetzen.

Die Regierung wird von den Führern der Opposition beschuldigt, zwei Demonstranten hingerichtet zu haben, um die Menschen am Jahrestag der Revolution zum Schweigen zu bringen. Jetzt sagt der tyrannische Winzling in der Wüste, Ahamdinejad, dass Die Islamische Revolution ein Fenster zur Freiheit der menschlichen Rasse aufgestoßen habe. Was für eine Lüge. Die iranische Regierung weiß noch nicht einmal, was das Wort „Freiheit“ bedeutet.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolutionären Garde in Teheran, Brigadegeneral Hossein Hamedani, warnte in den Medien, dass die Opposition daran gehindert wird, am 11. Februar in Erscheinung zu treten. Er sagte: „Jede Stimme, Farbe oder Geste, die sich von der Islamischen Revolution und von den Iranern unterscheidet“ wird aus den Märschen der Menschen heraus getrieben, ‚das heißt, Gesetzesverletzer werden‘ ernsthaft zur Rechenschaft gezogen“. Soviel zur Redefreiheit. Soviel zur friedlichen Versammlungsfreiheit und Protesten gegen die Regierung.

Außerdem, wird in den Medien kontrolliert, was sie berichten können und nur die Regierungspropaganda kann den Leuten gepredigt werden. Ist es das, was die iranische Regierung Freiheit nennt? Das ist die Tyrannei des Diktators Ahamdinejad.

Die Vereinigten Staaten sollten die Unterdrückung des iranischen Volkes nicht ruhig hinnehmen. Die nächste große Hoffnung für die Welt und den Weltfrieden ist, dass das iranische Volk ihre unrechtmäßiges Regime ablöst und eine Regierung einsetzt, die ordnungsgemäß und rechtlich vom Volk dazu legitimiert wurde. Die Vereinigten Staaten sollten bei der Forderung nach Freiheit an der Seite des iranischen Volkes stehen und es wissen lassen, dass wir ihre Stimme für die Freiheit anstelle von Tyrannei, Freiheit anstelle von Unterdrückung unterstützen. Auch wenn der Diktator die körperlichen Hüllen der Freiheitskämpfer umbringen kann, ist er nicht in der Lage, den Geist der Freiheit zu ermorden, von der sie sprachen, als sie lebten.

Der tyrannische Winzling aus der Wüste, Ahamdinejad, versucht sein Volk einzuschüchtern und die Welt einzuschüchtern. Er versucht, die Aufmerksamkeit von seiner unpopulären Regierung abzulenken. Er bedroht die Welt wieder und sagt, der Iran werde „den Weltmächten am 11. Februar einen schweren Schlag versetzen“. Sollte das eine Drohung sein? Ein weiterer Vorstoß auf Irans Weg zu Atomwaffen?

Unser Streit betrifft nicht das iranische Volk. Unser Streit, der Streit der Welt, gilt der iranischen Regierung. Die legitime iranische Regierung ist die Bedrohung des Friedens in der Welt. Ahamdinejad und seine Handlanger stehen intern mit dem iranischen Volk auf Kriegsfuß und er möchte einen Krieg gegen andere Nationen vom Zaun brechen. Wir sollten den Söhnen der Freiheit und den Töchtern Irans beim Protest gegen die Tyrannei, Unterdrückung und Mörder in dem Land die Hände reichen.

Der Iran braucht einen Regimewechsel, weil ein nuklear bewaffneter Iran keine nukleare Option ist. Und er ist auf dem Weg dahin.