StartStellungnahmen: MenschenrechteIranischer Araber im Geheimdienstgewahrsam von Ahvaz getötet – Hinrichtungswelle und Hungerstreiks in...

Iranischer Araber im Geheimdienstgewahrsam von Ahvaz getötet – Hinrichtungswelle und Hungerstreiks in Ghezel Hesar

 

Der oberste Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei, der täglich tiefer in den Sumpf unlösbarer Krisen versinkt, scheut kein Verbrechen, um sein Regime zu erhalten. Die Zahl der Hinrichtungen in den letzten 23 Tagen hat die beispiellose Zahl von 200 Menschen überschritten. Aus Protest gegen diese brutalen Hinrichtungen befinden sich 1.500 Todeskandidaten in Einheit 2 des Ghezel-Hesar-Gefängnisses bereits seit vier Tagen im Hungerstreik.

Am Dienstag, dem 14. Oktober 2025, durchsuchten Zivilbeamte das Haus von Hassan Saedi, einem 34-jährigen arabischen Landsmann aus dem Bezirk Mullasani in Ahvaz. Er wurde schwer misshandelt und festgenommen. Die Beamten konfiszierten die Mobiltelefone aller Familienmitglieder und übergaben Hassan dem Geheimdienst von Ahvaz.

Am nächsten Morgen, Mittwoch, dem 15. Oktober 2025, forderte der Geheimdienst seine Familie auf, Hassans Leiche abzuholen. Die Henker behaupteten schamlos, die Todesursache sei ein Herzstillstand gewesen, während Hassan nach Angaben seiner Familie und aller ihm nahestehenden Personen körperlich und geistig vollkommen gesund gewesen war. Hassan, Vater zweier Kinder, war zuvor bereits mehrfach wegen seiner kulturellen Aktivitäten von Sicherheitsbehörden verhaftet worden.

Der iranische Widerstand fordert den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, den Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage im Iran und andere relevante UN-Gremien auf, die Todesursachen von Hassan Saedi zu untersuchen. Er fordert erneut die Entsendung einer internationalen Untersuchungskommission, die iranische Gefängnisse besuchen und mit den Gefangenen, insbesondere den politischen Gefangenen, sprechen soll. Das ungezügelte Blutvergießen des herrschenden religiösen Faschismus im Iran darf nicht unbeantwortet bleiben.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

16. Oktober 2025