Monday, June 17, 2024
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Entschlüsselung der Krise im Nahen Osten: An die Wurzel des Terrorismus gehen

Der Nahe Osten ist in Aufruhr und die internationale Gemeinschaft ringt um eine Lösung. Inmitten dieses Chaos ist ein potentielles Heilmittel vielleicht näher als wir denken. Seit der Konflikt in Gaza ausgebrochen ist, sind verschiedene Theorien entstanden, was den Ursprung und mögliche Lösungen anbetrifft. Trotz ernsthafter Anstrengungen, den Krieg zu beenden, schlagen viele Politiker einen direkteren Weg zur Beendigung des Terrors vor, indem man an die Quelle geht.

Seit Jahrzehnten leidet die Welt unter dem Islamischen Fundamentalismus. Millionen Menschen sind dem zum Opfer gefallen, was 1979 im Iran begonnen hat, als Fanatiker unter der Führung von Ruhollah Khomeini eine wirklich demokratische Revolution, die „Unabhängigkeit, Freiheit und eine Republik“ zum Ziel hatte, kaperten.

Schon bald nach der Machtübernahme im Iran hat die religiöse Tyrannei mit ihrem Mordrausch unter dem Banner des Islam begonnen. Zehntausende unschuldiger Zivilisten und Dissidenten, zumeist schiitische Muslime, wurden an den Galgen gebracht von den Herrschern des sogenannten „Islamischen Welt-Pols“.

Dennoch haben sich die westlichen Länder blind gestellt gegen das Leiden des iranischen Volkes und den Kampf um „Freiheit und Demokratie“ dort. Den Ajatollahs zuliebe haben westliche Demokratien jahrelang auf vielerlei Weise die Bewegung des iranischen Widerstands angekettet und damit den Prozess eines Regimewechsels im Iran durch sein Volk und die Opposition behindert.
Im Tandem mit Verletzungen der Menschenrechte hat die iranische Theokratie Terrorismus exportiert und ihn als Werkzeug dafür benutzt, Dissens zu unterdrücken. Der ruchlose Spruch: „Die Straße nach Jerusalem führt über Kerbela“ hat den Iran-Irak Krieg entzündet und als Rauchvorhang für heimische Krisen gedient. Auch nach dem Waffenstillstand behielt Teheran seine aggressive Haltung in verschiedenen Punkten bei und unterstützte direkt oder indirekt den Terrorismus in der Region.

https://x.com/iran_policy/status/1722710650818838538?s=20

Teheran wurde durch inländischen und internationalen Druck zu einem Waffenstillstand mit dem Irak gezwungen, aber es hat nie sin Abenteurertum aufgegeben. Getreu dem Erbe Khomeinis haben seine Nachfolger den Export von Terrorismus fortgesetzt, sowohl direkt durch die Revolutionsgarden und durch extraterritoriale Kräfte, die Quds Armee, als auch indirekt über viele Ableger-Gruppen in der Region.

Auch wenn das iranische Regime bislang den Folgen seiner Beteiligung am jetzigen Krieg in der Region entgangen ist und versucht hat, jegliche Verantwortung von sich zu weisen, haben einige Amtsträger ihre Rolle als Epizentrum des Terrorismus eingeräumt.
Wenige Tage vor dem Jahrestag des Todes von Qassem Soleimani, dem getöteten Befehlshaber der Quds Armee, hat der Sprecher des IRGC Ramezan Sharif behauptet, dass der Angriff des 7. Oktober „eine der Vergeltungsmaßnahmen der Achse des Widerstands“ für das sogenannte „Martyrium von Qassem Soleimani“ gewesen sei.

Am 4. Januar hat Ahmad Alamolhoda, der Repräsentant des Obersten Führers Ali Khamenei in der Provinz Khorasan, behauptet: „Soleimani plante und beaufsichtigte den Bau der unterirdischen Tunnels in Gaza“.
Man muss nicht im Trüben fischen, um zu sehen, dass der „Kopf der Schlange“ sich in Teheran befindet. Angesichts einer explosiven Gesellschaft braucht das von Krisen geschüttelte Regime Blut und Krisen, um die Macht in den Händen zu behalten. Als Khomeini 1988 den Waffenstillstand mit dem Iran akzeptierte, was er den „Giftbecher“ nannte, befahl er das Massaker an 30 000 politischen Gefangenen, zumeist Mitgliedern der Hauptoppositionsgruppe des Iran, der Mujahedin-e-Khalq (MEK).

Zugleich mit seinen terroristischen Aktivitäten in der Region hat Teheran erneut seine Verletzungen der Menschenrechte verstärkt. Nach Berichten, die vom iranischen Widerstand gesammelt wurden, gab es im Iran 2023 mindestens 864 Hinrichtungen. Was ist sonst von einem Regime zu erwarten, das Ebrahim Raisi, einen der Haupttäter bei dem Massaker von 1988, zu seinem Präsidenten gemacht hat?

https://x.com/iran_policy/status/1744060876376694800?s=20

Eine effektive Strategie zur Beendigung des Blutvergießens wäre es, das Haupt der Schlange in Teheran ins Visier zu nehmen und die kriegstreiberischen Mullahs in Teheran abzuschrecken. Um das zu erreichen, muss die Weltgemeinschaft
1. Das IRGC vollständig auf die schwarze Liste setzen und die Sanktionen gegen das Regime für seine terroristischen Aktivitäten verstärken.
2. Das Streben des iranischen Volkes nach einer säkularen und atomwaffenfreien Republik unterstützen die Menschlichkeit zur Verantwortungen.

3. Das Regime für Jahrzehnte der Verbrechen geg ziehen und Schlüsselfiguren wie Raisi und Khamenei für ihre Rollen bei dem Massaker von 1988 und die nachfolgenden Hinrichtungen zur Verantwortung ziehen.
Wie Dietrich Bonhoeffer, der deutsche lutherische Pferrer, Theologe und Dissident gegen die Nazis es formuliert hat: „Angesichts des Übels zu schweigen, ist selbst ein Übel: nicht zu sprechen, ist auch eine Art zu sprechen. Nicht zu handeln ist eine Art des Handelns“.