StartUncategorizedIran vollstreckt Todesurteile gegen Mehrdad Mohammadinia und Ashkan Maleki

Iran vollstreckt Todesurteile gegen Mehrdad Mohammadinia und Ashkan Maleki

 

  • Maryam Rajavi: Diese Hinrichtungen werden das krisengeschüttelte Regime nicht retten, aber die Entschlossenheit der Jugend in ihrem Kampf verdoppeln.
  • Wir fordern den UN-Sicherheitsrat und die EU auf, die Hinrichtungen im Iran zu verurteilen und zu stoppen.

Am Montagmorgen, dem 1. Juni 2026, hängten Schergen des Mullah-Regimes die beiden mutigen Demonstranten Mehrdad Mohammadinia und Ashkan Maleki, die sie als Anführer des Aufstands im Januar bezeichneten, in einem weiteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Urteil wurde von der 15. Kammer des Teheraner Revolutionsgerichts unter dem Vorsitz des berüchtigten Richters Abolqasem Salavati gefällt.

Die Justiz des Regimes begründete die Anklagen gegen diese rebellischen Jugendlichen mit der Beteiligung an operativen Aktionen gegen die nationale Sicherheit mit der Absicht, das System zu konfrontieren. Sie sollen das Basij-Zentrum in der Jafari-Moschee in Kuy-e Nasr (Gisha) in Teheran in Brand gesetzt, die sogenannte Seminar unter dem irreführenden Namen „Imam Hadi“in Brand gesteckt, öffentliches Eigentum zerstört, sich Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften und Agenten der Staatssicherheitskräfte (SSF) geliefert, Basij-Motorräder in Brand gesetzt und Straßen blockiert haben.

Die Jafari-Moschee und die dort befindliche Basij-Basis bildeten eines der wichtigsten Unterdrückungszentren im Westen Teherans. Laut der staatlichen Tageszeitung Hamshahri stand sie 20 Jahre lang unter der Kontrolle von Ebrahim Raisi, einem der Drahtzieher des Massakers von 1988. Der kriminelle Mullah Ahmad Alamolhoda entsandte Raisi 1996 als „Gebetsleiter der Gisha-Jafari-Moschee“ (Hamshahri, 21. April 2025).

Frau Maryam Rajavi, die designierte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), erklärte: „Die Hinrichtung ehrenhafter junger Menschen, die für die Freiheit ihres Volkes und ihres Vaterlandes auf die Straße gingen, wird dieses krisengeschüttelte Regime nicht nur nicht retten, sondern den Kampfgeist der rebellischen Jugend gegen dieses illegitime Regime nur noch verstärken. Im freien Iran wird der Tag kommen, an dem die Führer dieses Regimes und die Verantwortlichen für 47 Jahre Hinrichtungen und Massaker ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.“

Frau Rajavi appellierte erneut an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten, die verbrecherischen Hinrichtungen im Iran aufs Schärfste zu verurteilen und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Hinrichtung politischer Gefangener und Demonstranten zu stoppen. Sie betonte, dass das iranische Regime das Schweigen angesichts der täglichen Hinrichtungen als Freifahrtschein für die Fortsetzung seiner Verbrechen und seines Blutvergießens betrachte.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)

1. Juni 2026