NWRI – Die unmenschlichen und entwürdigenden Bestrafungen in der Öffentlichkeit gehen im Iran jeden Tag ebenso weiter wie die Hinrichtung von Gefangenen vor den Augen der Menschen.
Saeed Ghanbari, ein 25jähriger Mann wurde in Qazvin, im Westen Teherans wegen unmoralischer Lebensweise ausgepeitscht. Er wurde von dem Kleriker mit 80 Peitschenhieben bestraft.
Bei der jüngsten landesweiten Hinrichtungswelle wurden politische Gefangene und Gegner des Regimes zusammen mit kriminellen Gefangenen gehängt.
Die zur Unterdrückung von Aufständen eingesetzten Kräfte wurden aufgefordert, jeden Ausbruch von Protesten als Ausdruck der öffentlichen Unzufriedenheit zu verhindern. Mit inhumanen Bestrafungen in der Öffentlichkeit soll unter den einfachen Menschen in den Straßen Angst geschürt werden. Aber sie verlieren ihre Wirkung. Bei den jüngsten öffentlichen Hinrichtungen durch den Strang in Teheran und in anderen Orten beschimpften die Menschen die Führer des klerikalen Regimes für ihre Verbrecherherrschaft und machten sich über ihre Unterdrückungskräfte lustig.
