
Das Coronavirus verbreitet sich über den gesamten Iran – März 2020
Heute nachmittag, am 31. März 2020, gab die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) bekannt, daß die Zahl der durch das Coronavirus bewirkten Todesfälle in 237 Städten des Iran schon mehr als 14 700 beträgt. Die Zahl der Todesopfer beträgt in Isfahan 1500, in Ilam 135, in Teheran 1900, in Khorasan Razavi 1120, in Khuzestan 635, in Zanjan 280, in Fars 20, in Kurdistan 240, in Kerman 180, in Kermanshah 400, in Golestan 705, in Mazandaran 1060, in der Zentralprovinz 230 und in Hamadan 300.
Die neuen Fälle der Infektion mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden betragen nach Angaben des Gesundheitsministeriums des iranischen Regimes 3111 und die Zahl der Todesfälle 141. Inzwischen bezeichnete Rouhani die neuen Zahlen als ermutigend und sagte: „Die Zahl der in Krankenhäuser Aufgenommen hat sich verringert, und die Situation ist in 23 Provinzen gut – mit akzeptablen Bedingungen.“
Gestern abend zeigte das Nationale Fernsehen des Regimes eine Zusammenkunft Rouhanis mit einer Gruppe von Ärzten, von denen einer wie folgt auf die Bemerkung Rouhanis reagierte, daß die ganze Welt nicht auf der Hut sei: „Mir liegt daran, daß man das, was man sagt, auch beweist. Wir können ein Land mit Raten und bloßen Vermutungen verwalten. Als Hochschullehrer sage ich: Wir haben von vielen Möglichkeiten unseres Landes keinen Gebrauch gemacht. Herr Präsident, die ganze Welt war nicht auf der Hut, doch uns waren zusätzlich die Hände gebunden.“ Ein anderer Arzt sagte, an Rouhani gewandt: „In vielen Teilen des Landes einschließlich Teheran haben wir den Höhepunkt noch nicht erreicht. Wir müssen noch drei bis vier Wochen lang an Isolation und Quarantäne festhalten. Das SARS-Virus hatte eine ganze Reihe von Höhepunkten; mithin könnte dies Virus ein oder zwei Jahre bei uns bleiben.“
Die medizinische Universität von Zahedan gab bekannt, die Zahl habe bis zum 31. März in der Provinz Sistan und Belutschistan unter ihrer Zuständigkeit – d. h. der der Universität – 1258 Patienten in den Krankenhäusern gehabt, von denen 99 gestorben seien.
Dr. Mohebi vom Ali-Ben-Abitalib-Krankenhaus in Qom sagte am 29. März, die Zahl der Menschen, die sich in Krankenhäuser begäben, sei viel größer als die Zahl des vorigen Monats; man leide an einem enormen Mangel an Krankenhausbetten.
Frau Maryam Rajavi sagte, das religiöse Regime sehe sich beim Kauf oder Import von Medizin und medizinischem Gerät keiner Hindernissen oder Behinderungen ausgesetzt, doch anstatt sich um das Leben der Menschen zu kümmern, sorge es sich nur um die über sein eigenes Geld verhängten Sanktionen.
Der iranische Widerstand insistiert seit vielen Jahren darauf, daß die Beschaffung von Lebensmitteln und die Auszahlung vorenthaltener Löhne an Schwestern, Arbeiter und Lehrer von den Vereinten Nationen beaufsichtigt und kontrolliert werden müssen, da Khamenei das Geld im Irak, in Syrien, im Jemen und Libanon zur Finanzierung seiner terroristischen und reaktionären Ambitionen und – vor allem – dazu benutzt, es den Revolutionsgarden des Regimes in die Taschen zu stopfen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 31. März 2020
